Enthüllung als Warzone-Event: Call of Duty Vanguard wird am 19. August vorgestellt

Auch das neue Call of Duty feiert seine Premiere als Live-Event im Free-to-play-Titel Warzone. Es geht unter anderem in den Pazifik.

Update vom 17.08., 14:45 Uhr: Wie schon Call of Duty: Black Ops Cold War wird auch Call of Duty Vanguard auf interaktive Weise in Warzone enthüllt. Dies geht aus einem Tweet des offiziellen CoD Kanals hervor. Der ruft für Donnerstag, den 19. August um 19:30 Uhr deutscher Zeit zur "Schlacht um Verdansk" auf.

Am 27. August letzten Jahres tauchte in Warzone der Modus Codeknacker auf, an dem sich alle Spieler beteiligen konnten, um am Ende einer Schnitzeljagd den Trailer zum neuen Teil der Reihe präsentiert zu bekommen.

Worum es diesmal geht, das ist Teil des Rätsels. Eine Reihe von Screenshots spricht von einer "neuen Waffe", die nach Verdansk "rollt" und dass Informationen auf ein gepanzertes Fahrzeug hindeuteten. "Tut euch zusammen und schaltet es aus!", so die Aufforderung.

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Ursprüngliche Meldung: Gestern war es noch ein Gerücht, heute schon offiziell: Die Enthüllung von Call of Duty Vanguard findet am 19. August statt, also diesen Donnerstag.

Zunächst hatte gestern der PlayStation Store den Termin versehentlich durchsickern lassen. Die Bestätigung kam über den Twitter-Account der Game Awards: Mit dem geteilten Artwork wurden sowohl der Titel als auch das Szenario im Zweiten Weltkrieg final bestätigt.

Die Palmen deuten unterdessen an, dass ein pazifischer Schauplatz im Vordergrund stehen dürfte. Dann wiederum bekamen einige Influencer vor ein paar Tagen auch Videoschnipsel zugesandt, die sehr nach Schlachten unter deutscher Beteiligung in Europa hindeuteten.

Gut möglich, dass wir also wieder klassisch durch die Kriegsschauplätze tingeln und vielleicht auch unterschiedliche Fraktionen dabei spielen.

Beachtet, dass es durchaus auch der frühe Freitag werden kann, mit der Ankündigung, denn wenn die Game Awards von "Donnerstag" reden, liegt auch noch eine Zeitverschiebung von sechs bis acht Stunden vor.

Seit Kurzem wird auch in Warzone schon auf den Zweiten Weltkrieg hingewiesen, offenbar geht die Verzahnung des Free-to-play-Spiels mit den Titeln der Hauptserie also nahtlos weiter. In einer kurzen Sequenz nach dem Sieg in einer Partie wird der letzte evakuierende Spieler von einer russischen Scharfschützin mit WW2-Uniform angeschossen.

Vermutlich wird es passend zu Vanguard also Skins und Waffen geben, die man sich in Warzone holen kann.

Die Frage ist, wie gut das Ganze ankommt? Sledgehammer Games hat nach seinem letzten Call of Duty ein bisschen was gutzumachen - und das spielte in der gleichen Zeitperiode. CoD: WW2 war nicht übel, aber viel hängen blieb davon nicht wirklich.

Außerdem steht Mutterkonzern Activision Blizzard gerade massiv wegen seiner Unternehmenskultur in der Kritik, nachdem viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Übergriffen und schwerwiegendem Fehlverhalten hochrangiger Angestellter berichteten und der Staat Kalifornien Klage gegen den Spielehersteller eingereicht hatte. Personelle Konsequenzen wurden bereits gezogen, so arbeiten zum Beispiel der Game Director und Lead Designer von Diablo 4 nicht mehr beim Entwickler.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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