God of War: Warum Kratos' nordische Saga mit Ragnarök endet

Kratos Ausflug in die nordische Mythologie endet mit God of War: Ragnarök, Cory Barlog erklärt die Gründe dafür.

Nachdem wir in der vergangenen Woche endlich mehr von God of War: Ragnarök zu sehen bekamen, bestätigte Sony auch, dass es der letzte Teil der nordischen God-of-War-Saga ist.

Und das kam durchaus überraschend, denn Kratos' Ausflug in die griechische Mythologie erstreckte sich über drei Hauptspiele.

Cory Barlog erklärt die Gründe

In einem Interview mit YouTuber Kaptain Kuba hat sich Cory Barlog, Creative Director bei Santa Monica Studio, nun zu den Beweggründen dafür geäußert.

"Dafür gibt es mehrere Gründe", erzählt Barlog. "Ich denke, einer der wichtigsten Gründe ist [Zeit]. Das erste Spiel hat fünf Jahre gedauert. Für das zweite Spiel weiß ich nicht, wie lange es dauern wird, aber ich behaupte einfach mal, dass es in etwa genauso lange dauern wird."

"Und dann denkst du dir, wow, noch ein dritter Teil im gleichen [Zeitrahmen], dann reden wir über eine Spanne von fast 15 Jahren für eine einzige Geschichte. Ich habe das Gefühl, das ist einfach zu weit hergeholt. Ich habe das Gefühl, dass wir zu viel verlangen, wenn wir sagen, dass es so lange dauert, bis wir die Geschichte zu einem Ende bringen."

Zwei Spiele reichen aus

Das Team habe das Gefühl, dass zwei Spiele ausreichend sind, um die Geschichte von Kratos und Atreus zu Ende zu erzählen.

"Das meiste, was wir von Anfang an versucht haben, war, etwas über Kratos und Atreus zu erzählen", merkt er an. "Das Herzstück der Geschichte ist die Beziehung zwischen den beiden Charakteren."

"Die Komplexität [der Geschichte] breitet sich aus wie Wellen in einem Teich, und wir könnten daraus einen Ozean machen und diese Wellen über Tausende von Meilen laufen lassen. Aber ist das notwendig und vorteilhaft, oder streuen wir es zu weit auseinander, so dass die Handlung ein wenig verloren geht?"

Die Reaktionen in der Community fallen gemischt aus. Wenn es für die Entwickler Sinn ergibt, ist das aber natürlich ihre Entscheidung. Am Ende wird das fertige Spiel zeigen, ob sich dieser Abschluss rund anfühlt oder nicht.

God of War: Rangarök soll 2022 für PlayStation 5 und PlayStation 4 erscheinen.

Links zu Angeboten und Anbietern auf dieser Seite können sogenannte Affiliate-Links sein. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Eurogamer.de. Wir erhalten vom Anbieter eine kleine Provision.

Zu den Kommentaren springen (1)

Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

Kommentare (1)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading