A Plague Tale Requiem-Trailer hat mehr Ratten, als ihr essen könnt - auch auf PS5

Day One im Game Pass, aber nicht auf Last-Gen-Konsolen.

Wahnsinn, dass die ursprüngliche Ankündigung auch schon wieder fast zwei Jahre her sein soll. Aber gut, umso schöner, dass wir jetzt langsam konkreter werden: A Plague Tale: Innocence war einer der Überraschungs-Hits 2019. Dass Entwickler Asobo zügig eine Fortsetzung ankündigen würde, überraschte daher nicht. Wie zeitig die Ankündigung kam, hingegen schon. Der hört auf den Namen A Plague Tale: Requiem und zeigt sich nun im ersten Trailer.

Aber aufgepasst: Wer sich vor Nagetieren ekelt und insbesondere etwas gegen Ratten hat, der sollte sich dieses stimmungsvolle Video vielleicht lieber nicht geben. Das, was hier wie ein Tsunami durch die Straßen einer Stadt schwappt, ist nämlich kein Wasser, sondern ein kränkelndes Meer aus räudigem Fell, zuckenden Gliedern und gelben Nagezähnen:

Das Spiel erscheint erst im nächsten Jahr, also 2022 und ist vom ersten Tag an im Game Pass für PC und Xbox Series-Konsolen enthalten. Der Trailer auf der Microsoft-Show warf zunächst die Frage auf, ob das Spiel auch auf PS5 herauskommen würde. Und ja: Das ist glücklicherweise der Fall, wie der offiziellen Seite von Asobo zu entnehmen ist. Die letzte Generation lässt Asobo aber aus, mit einer Ausnahme: Auf der Switch wird es eine Cloud-Version geben. Rückt schonmal den Stuhl direkt neben den Router! Oder besser noch, setzt euch drauf!

Ansonsten ja: Helle Freude! Die übernatürliche Geschichte der beiden Geschwister Amacia und Hugo in einem von der Pest heimgesuchten mittelalterlichen Frankreich kam 2019 aus dem Nichts und fand aus dem Stand mit guter Erzählung, hübsch gestalteter Welt und soliden Adventure-Mechanismen viele Freunde.

Allzu viel Substanz hatte es spielerisch nicht und einige der Stealth-Mechanismen waren ein wenig zu bekannt, um wirklich hervorzustechen. Das konnte die Lust daran, die eindringlich erzählte Geschichte voranzutreiben und bis zum Ende zu erleben, aber nicht schmälern. Mehr Gedanken zum Spiel entnehmt ihr meinem ursprünglichen Test zu A Plague Tale: Innocence.

Teil zwei sieht jetzt noch ein wenig finsterer aus: Mehr Krieg und Kampf, mehr Messer von hinten in den Hals. Zusätzlich - und das könnte nur mein Eindruck sein - scheinen die beiden Geschwister nun getrennt zu sein? Aber da lehne ich mich vielleicht zu weit aus dem Fenster…

Mittlerweile ist Asobo als Studio weltberühmt, wenngleich nicht für A Plague Tale. Aber ihre Arbeit am brillanten Microsoft Flight Simulator wird wohl im letzten Jahr nur den wenigsten entgangen sein. Das ist die Sorte Spiel, nach der sich Rentner bei mir erkundigen, die sonst nichts mit Games am Hut haben, so in die Breite geht der Reiz dieses virtuellen Urlaubs.

Für den Moment freue ich mich also darüber, dass Asobo trotz der immer noch laufenden Entwicklung des Flight Simulators noch Zeit für die andere Reihe findet, die das Studio definierte.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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