Among Us Maps: Alle Karten mit Strategien und Vents

Ihr braucht einen Plan? Wir haben gleich vier!

Among Us fasziniert weiter die ein breites Spektrum an Spielern. Mittlerweile gibt es vier Maps, die man bestens kennen sollte, will man die Spreu vom Weizen - also die mörderischen Impostors von Crewmitgliedern - richtig trennen. Die Skeld Map, Polus Map und Mira HQ Map waren das eröffnende Trio, mittlerweile gibt es vier Karten, denn mit The Airship kam eine weitere hinzu. Und die hat es in sich.

Aber auch auf den anderen drei ist es vor allem für Einsteiger recht knifflig, sich zurechtzufinden. Je besser man sich auskennt, desto leichter fallen überzeugende Hergangsbeschreibungen, um einen Verdacht von sich abzulenken, wenn man wirklich unschuldig ist - oder um andere unbescholtene Crewmitglieder stichhaltig eines Verbrechens dingfest zu machen, das ihr begangen habt - oder euer Partner-Impostor. Wer jeden Winkel kennt, dem erschließen sich von selbst Taktiken und Winkelzüge, die zum Einstieg noch im Nebel liegen.

Um euch möglichst effektiv unter die Arme zu greifen, haben wir deshalb für jede der vier Maps Tipps und Tricks zusammengetragen sowie Übersichtskarten erstellt, auf denen auch alle Vents und Lüftungsschächte und deren Verbindungen eingezeichnet sind. So findet ihr als Impostor schnell einen Ausweg - und könnt als Crewmitglied leichter die möglichen Bewegungen der Täter nachvollziehen.

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Among Us: The Airship - die Neue Karte

Einst war Polus noch die größte Karte von Among Us, das ist nun Geschichte! Die neue Airship-Map ist das Mammut unter den Mordsschauplätzen und damit ein Paradies für Impostors. Noch schwieriger wird es dadurch, dass die Spieler zum Start und nach jedem Meeting andere Spawn-Punkte wählen können. Insgesamt können das fünf verschiedene Räume sein.

Among Us Maps Airship
Hier die Airship-Karte mit eingezeichneten Lüftungsgittern und wohin sie führen.

Wissenswertes, Tipps und Strategien zur Airship Map

Das neue Spawn-Verhalten macht die Nachverfolgung der Spielerbewegungen sehr viel schwieriger und führt zu Situationen, in denen man fast automatisch isoliert ist. Eine gute Gelegenheit für Impostors zum Marinieren derjenigen Spieler, die zusammen mit ihnen am selben Ort wieder auftauchen. Daraus folgt:

Seid ihr der Impostor, ist es natürlich reizvoll, Spieler, die den gleichen Spawnpunkt wählten wie ihr, schnell um die Ecke zu bringen. Aber behandelt ihr sie gut, können sie in späteren Spielphasen wertvolle Alliierte werden, die für euch bürgen könnten. Immerhin habt ihr ihnen nichts getan, als ihr mit ihnen alleine wart.

Übt die vielen, vielen neuen Tasks und Aufgaben auf jeden Fall im Freeplay, bevor ihr in das erste Match startet. Davon gibt es nämlich einige und ihr wollt euch als Crewmitglied doch nicht auffällig stümperhaft verhalten, oder?

Der Knopf zum Einberufen eines Meetings befindet sich im Tagungsraum im Norden der Map.

Die Admin-Konsole, an der ihr die Lebenszeichen der Crewmitglieder auf der Karte seht, steht im Cockpit, nordwestlich des Pilotensessels.

Ich kann es nur noch mal sagen: Es ist die größte Map im Spiel. Macht nicht den Fehler, die Wege zu unterschätzen. Vor allem, wenn es darum geht, als Crewmitglied Sabotageakte abzuwenden.

Der Raum "Plattform" hat eine bewegliche Plattform, die euch von einer auf die andere Seite tragen kann. Es kann immer nur eine Person daraufstehen, tut dies ein Impostor, wird sein Kill-Countdown angehalten. Das Problem ist: Es gibt keine Möglichkeit, die Plattform zurückzuholen, wenn man auf der anderen Seite steht. Sie muss von einem anderen Spieler "gefahren" werden. Impostor können das zu ihrem Vorteil ausnutzen.

Elektrik ist ein Labyrinth aus diversen kleinen Räumen, deren verbindende Türen nach Zufallsprinzip mal offen, mal geschlossen sind, sodass immer ein anderer Weg hindurch von der Security zur Arztpraxis und zurückführt. Hier entstehen fast zwangsläuft Sackgassen mit häufig tödlichem Ende für Crewmitglieder. Zumal die Aufgabe "Schalter zurückstellen auch viel Hin-und-her erfordert. Einziger Trost: Die Vents des Impostors sind recht weit entfernt. So wahnsinnig überraschend wird der Tod also nicht kommen.

Die vielen Vents - es sind insgesamt 12, von denen je drei miteinander verbunden sind. Drei der vier Sets sogar reihum, sodass von jedem Vent aus jedes andere erreicht werden kann. Der Impostor verfügt also über exzellente Mobilität. Ein Kill zwischen Küche und Security und aus dem Küchen-Vent Richtung Hauptflur gepoltert, um dort im Norden das nächste Vent zur Plattform zu nehmen, und schon kann man im Tagungsraum so tun, als wäre nichts gewesen.

Das Airship ist die einzige Karte von Among Us, die keine Visual Tasks enthält, also sichtbare Aufgaben, die nur Crewmitglieder vollenden können.

Among Us: The Skeld - der Klassiker

Die erste Karte von Among Us ist auch die ausgewogenste und beliebteste. Es ist einfach, die Leute aus den Augen zu verlieren, aber auch nicht so einfach, dass der Impostor nach Belieben seinem bösen Tagwerk nachgehen könnte. Es ist für beide Seiten die beste Map, um das Spiel zu lernen.

Among Us Maps Skeld
Hier die Karte der Skeld mit eingezeichneten Lüftungsgittern und wohin sie führen.

Wissenswertes, Tipps und Strategien zur Skeld Map

Die Partie beginnt in der Cafeteria, dem größten der 14 Räume des Schiffes. Schon zu Beginn eröffnen sich den Spielern drei Wege und nicht wenige werden hier auch ihre ersten Tasks zu erledigen haben, gleich drei gibt es davon in diesem großen Achteck. Deshalb zerstreut sich das Spielerfeld schnell.

Die Skeld ist recht groß und verschachtelt, aber mit überschaubaren Räumen. Nahezu ringförmig angelegt, mit einer senkrechten Nord-Süd-Verbindung von Cafeteria Richtung Storage. Es ist recht einfach, Spieler aus den Augen zu verlieren. Als Crewmate solltet ihr zielstrebig bleiben und nicht kreuz und quer über die Map rennen, während ihr eure Tasks erledigt. Arbeitet sie systematisch ab, im oder entgegen dem Uhrzeigersinn.

Als Among Us-Impostor ist die Medbay eine wunderbare Falle: Verschließt deren Tür, wenn ihr mit einem Spieler zusammen seid und verlasst den Raum durch das Vent, nachdem ihr ihn getötet habt. Ihr könnt von hier aus nach Electrical (riskant, wegen vieler Tasks) oder nach Security gelangen. Auch diese beiden Räume könnt ihr verschließen per Sabotage und andere Spieler, die mit euch darin gefangen sind, erledigen.

Die obere Wand der Cafeteria ist im Notfall ein gutes Versteck vor einem Impostor. Diesen Bereich sieht man beim normalen Durchqueren des Raumes von links nach rechts nicht. Dafür ist der Kameraausschnitt nicht weit genug rausgezoomt.

Fast alle Räume westlich (und einschließlich) von Cafeteria und Storage lassen sich vom Impostor per Sabotagefunktion verschließen und bleiben dann 10 Sekunden zu.

Sabotageakte an Reactor und O2 benötigen jeweils zwei Crewmates, um einen 30 sekündigen Countdown bis zum Tod der Crew und dem Sieg für die Impostors abzuwenden.

Sabotiert man Communications, können Among Us-Spieler ihre Task-Liste und den Task-Balken nicht mehr sehen und eine Sabotage von Electrical bedeutet, dass die Spieler im Dunkeln stehen, bis die Anlage wieder Energie liefert.

14 Vents (Lüftungsklappen), die jeweils zu einem beziehungsweise zwei anderen Klappen in anderen Räumen führen.

Auf dieser Map gibt es fünf "Visual Tasks", also Aufgaben für Crewmates, die im Gegensatz zu allen anderen Tasks mit einer sichtbaren Animation verbunden sind. Sie eignen sich dazu, den Beweis zu erbringen, dass man ein unbescholtener Crewmate ist:

  • Clear Asteroids: (Asteroiden zerstören): Im Raum Weapons. Startet das Minispiel bis ihr 20 Asteroiden zerstört habt. Andere Spieler können den Laser sehen.
  • Empty Chute (Schacht leeren): An der Westwand von O2 und im Süden von Storage: Der Müll fliegt im Raum Storage sichtbar nach unten ins All hinaus.
  • Empty Garbage (Müll leeren): Im Nordosten der Cafeteria und Süden von Storage an einem Hebel ziehen. Im Grunde das Gleiche wie Empty Chute.
  • Submit Scan (Scannen lassen): Tretet in der Medbay auf die runde Plattform und leitet den Scan ein. Andere Spieler sehen ein Hologramm.
  • Prime Shields (Schilde einschalten): Im Schildraum, klickt auf alle roten Sechsecke. Die einzige Visual Task, die nur einmal sichtbar ist: Eine Batterie an Scheinwerfern am unteren rechten Rand des Schiffes leuchtet nach Absolvieren der Task gelb auf und bleibt erleuchtet. Bei jedem weiteren Spieler ist das Licht bereits an.
Among Us Maps Skeld Shields
Das ist das Licht, das angeht, wenn man die Task als erster absolviert.

Among Us: Mira HQ - Hardcore für Impostors

Diese Map ist für erfahrene Impostors wie gemacht. Bei voller Lobby ist es extrem schwierig, als Killer zu gewinnen, denn die Karte ist klein, entlang eines langen Korridors mit nur wenigen Abzweigungen aufgebaut und um Cluster an Räumen angelegt. Als Impostor hat man das Gefühl, dass im Grunde immer ein Crewmitglied in der Nähe sein müsste, um jede eurer Aktionen zu hören.

Among Us Maps Mira HQ

Wissenswertes, Tipps und Strategien zur MiraHQ Map

12 Räume hat Mira HQ, gestartet wird am Westrand der Map am Launchpad oder am Ostrand in der Cafeteria.

Das bedeutet, dass der rote Knopf, um zu Emergency Meetings (den Abstimmungen) zu rufen, ganz im Osten der Karte ist. Für den eine oder andere Petze dürfte der Weg zu weit werden.

MiraHQ hat elf Lüftungsgitter, die als einzige von den Maps allesamt untereinander verbunden sind und mehr oder weniger ringförmig um die Anlage führen.

So machen sich Among Us-Impostor schnell aus dem Staub - und das müssen sie auch, denn der nächste Crewmate ist immer nur ein paar Meter entfernt und das überschaubare, in nur vier oder fünf Bereiche gegliederte Layout macht es einfach, die Aufenthaltsorte der Spieler nachzuverfolgen. Die Unschuldigen laufen sich einfach mehr über den Weg als auf der Skeld.

Crewmates achten darauf, welche Spieler ihnen häufiger über den Weg liefen als andere - und welche plötzlich an einem Ende der Basis auftauchen, obwohl man sie gerade noch am anderen sah. Für Unschuldige führt in MiraHQ nur ein Weg zum Ziel - für Impostor hingegen.

Die Water Plants Task hat ein nettes Zelda: Breath of the Wild Easter Egg: Eine der Pflanzen ist ein Korok-Samen. Es ist eine zweistufige Task: Zunächst müsst ihr im zugerümpelten Regal in Storage die Gießkanne finden, dann nach Norden ins Greenhouse, wo ihr die Pflanzen gießt.

Um den hohen Schwierigkeitsgrad für Impostor etwas auszubalancieren, gibt es auf MiraHQ nur eine Visual Task. So können sich die Crewmates weniger leicht vom Verdacht des Hochstaplertums reinwaschen. Wartet mit dem Scan deshalb unbedingt, bis euch jemand dabei beobachtet.

Kenner der Skeld Map sehen zwar das Minispiel "Clear Asteroids", aber in diesem Fall sieht man keine Laser. Deshalb bleibt es bei "Submit Scan" in der Medbay etwa in der Mitte am Südrand der Karte.

Decontamination war die erste Luftschleuse in Among Us: Ein langer Gang, dessen beide Enden durch eine Tür verschlossen sind, die man durch einen Kopfdruck erst öffnen muss. Im Gang angekommen, verschließen sich beide Türen erstmal, bis man eine Sterilisierung hinter sich hat. Das dauert ein paar Sekunden. Vor allem bei Reaktorschmelzen ist das sehr wissenswert, denn die Crewmates müssen durch diesen Gang, um die Sabotage abzuwenden.

Decontamination ist mit drei weiteren Vents verbunden. Impostor können im Vent in der Schleuse ausharren und waren, bis sich ein einzelner Spieler darin befindet, und dann für einen schnellen Kill herausspringen. Danach kann man schnell wieder im Bodengitter verschwinden.

Polus - ein Paradies für Impostors

Die Karte Polus ist stark an den Horror-Klassiker The Thing von John Carpenter angelegt, was thematisch ja bestens zur Hochstaplersuche von Among Us passt. Selbst die Vents (Lüftungsschächte) für die Impostor wurden durch krude ins Erdreich geschlagene Tunnel ersetzt. Ein anderer Referenzpunkt wäre die Akte-X-Folge Eis, denn im Specimen Room schwimmt ein Wurm im Glas.

Among Us Maps Polus

Wissenswertes, Tipps und Strategien zur Polus Map

Polus ist die zweitgrößte Karte im Spiel und besteht zu einem großen Teil aus einem Außenareal mit Gängen und Höfen, die weitläufiger sind, als man es sonst vom Spiel kennt. Es gibt 15 eher kleine Räume und ein Dropship am nördlichen Rand.

12 Vents, die jeweils beziehungsweise in diesem Fall Löcher im Boden stehen dem Impostor zur Verfügung

Einige freistehende Gebäude und Felsen in den Höfen bieten zudem guten Sichtschutz für die Machenschaften eines verstohlenen Solo-Impostors.

Aufgrund des weitläufigen Layouts, ist es für Among Us-Crewmates extrem gefährlich, sich alleine von den anderen zu entfernen. Weist in den Besprechungen als Crewmate gerne darauf hin, zusammenzubleiben.

Der Specimen Room im Südosten ist an beiden Seiten durch Luftschleusen und Tunnel vom Rest der Basis abgetrennt. Impostor können durch Lüftungsgitter (Vents) zwar nicht hineingelangen, wohl aber diesen Bereich mit umschiffen und damit einem durch die Schleuse fliehenden Crewmate den Weg abschneiden (von Laboratory nach Admin beziehungsweise anders herum).

Die Überwachungskameras, die man von Security aus benutzen kann, sind nicht alle gleichzeitig aktiv, man muss einzeln durch sie durchschalten. Dafür fangen sie mehr vom jeweiligen Gebiet ein. Das einzige Problem: Ein Vent in der Nähe des Raumes macht Kameragucker zu einem leichten Ziel.

Insgesamt gibt es auf Polus sage und schreibe 14 neue Tasks, unter anderem leere O2-Kanister im O2 Raum per Drag and Drop zu befüllen, die Zündschlüssel ins Dropship zu stecken

Die Cafeteria, in der sonst immer gestartet wurde, wurde durch das Office ersetzt, das nun den Ausgangspunkt des Spiels bildet.

Statt des Reaktor-Meltdowns sabotieren Impostors hier seismische Stabilisatoren. Um sie wieder einzuschalten, ist aber das gleiche Spiel nötig wie beim Reaktor: Zwei Spieler müssen gleichzeitig ihre Hand auf jeweils einen der beiden Scanner legen.

Ansonsten sabotieren Impostor auf Polus nur noch Türen, Elektrizität und die Kommunikation. Da beide Handscanner für das reaktivieren der seismischen Stabilisatoren aber so weit auseinanderliegen - links und rechts vom Dropship am oberen Kartenrand - ist dieser Sabotageakt ohnehin sehr aussichtsreich für den Impostor. Und sei es nur, um unbemerkt einen hilfsbereiten Crewmate umzulegen und danach selbst die Hand auf den Scanner zu legen.

Durch den Impostor verriegelte Türen unterliegen nun keinem Timer mehr. Vielmehr können die Crewmates sie jetzt manuell öffnen, indem sie mit der Tür interagieren und die entsprechenden Kippschalter umlegen.

Die einzige "visual Task" auf Polus ist "Submit Scan" und ist im Laborbereich ganz oben rechts der Karte zu finden.

Mehr Tipps und Tricks zu Among Us:

Among Us: 6 Wege um den Imposter zu finden

Among Us: Impostor - 5 Tipps und Tricks für Hochstapler

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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