Australien: Justizminister und Gegner der ab-18-Freigabe Atkinson tritt zurück

2014 räumt er seinen Posten

Der australische Justizminister Michael Atkinson wird zur nächsten Wahl in Down Under nicht mehr antreten.

Atkinson war insbesondere durch seine Ablehnung einer ab-18-Freigabe für Spiele in Australien ins Gespräch gekommen. Nach 20 Jahren im Parlament räumt er also 2014 freiweillig seinen Posten, um Platz für frisches Blut zu machen.

"Ich denke, es sollte eine Erneuerung im Ministerium geben", sagt Atkinson. "Es gibt einige talentierte Leute auf der Hinterbank, die eine Chance verdienen."

In der Vergangenheit hatte sich Atkinson wiederholt gegen gewalthaltige Spiele ausgesprochen, die aufgrund ihrer Interaktivität einen größeren Einfluss auf Konsumenten ausüben würden als Filme oder Bücher. Für Filme gibt es in Australien auch eine 18er Freigabe.

Auch sagte er kürzlich, dass Spieler seine Familie eher bedrohen würden als Biker, die ebenfalls nicht mit seiner Politik einverstanden sind. Der Grund war, dass er angeblich Zuhause eine "bedrohende Mitteilung von einem Spieler" erhalten habe.

Die Entscheidung zum Rücktritt ist den Berichten zufolge überraschend, allerdings habe ihm niemand nahegelegt, dass er seinen Posten räumen solle.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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