Australier sagen ihre Meinung über ein "Erwachsenenrating" für Videospiele

Bisher nur knapp 1 Prozent dagegen

Gamer in Australien haben es schwer: Nicht nur erscheinen viele Spiele noch mit einer Verzögerung, wie sie zu PSone- und PS2-Zeiten in Europa Gang und Gäbe war, viele kommen sogar gar nicht erst oder nur geschnitten dort auf den Markt.

Das liegt bekanntlich daran, dass die dortige Einstufungsbehörde als höchste Altersfreigabe ein MA15+ vergeben kann. Erachtet die Behörde das Spiel als einem Jugendlichen von 15 Jahren nicht zumutbar, so kann das Spiel nicht erscheinen.

Zu dem Thema, ob das Land eine höhere Einstufung als Maximalgrenze brauche, wurde nun die Bevölkerung befragt. Über 6.000 Stimmen sind bei der Regierung eingegangen, von denen bislang 1.084 ausgewertet wurden. Dies berichtet Gamespot

Diese Stimmen zeigen allerdings schon eine deutliche Tendenz für das R18+: Nur 11 Befragte waren dagegen, was etwas über einem Prozent entspricht.

Ohne die einhellige Zustimmung der zuständigen Justizminister dürfte es aber recht schwierig werden, diese Meinungsäußerung in einen rechtskräftiges Gesetz zu verwandeln und hier steht mit dem südaustralischen Justizminister Michael Atkinson ein besonders lautstarker Gegner des R18+-Ratings in der Boss-Ecke.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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