Battlefield 2042 bekommt Echtzeit-Tornados, aber es ist unklar, wie viel ihr wirklich kaputt machen könnt

Mehr Interaktionen und die Rückkehr von "Levolution".

"So dynamisch, wie sie nur sein können", will DICE die neuen Karten von Battlefield 2042 gestalten. Zentrale Zutaten dafür sind Wetter, Zerstörung und Spielerinteraktionen. In einer Serie, die einst dafür berühmt war, dass man Gebäude umfassend zerstören konnte, weckt das Wörtchen "Dynamik" bei dem einen oder anderen noch immer den Gedanken, dass man hier Häuser einstürzen lassen können wird. Aber in welchem Umfang das wirklich und völlig frei möglich ist, ist lange nicht klar.

Auf der Präsentation des neuen FPS für 128 Spieler war die eigentliche, aktive Zerstörung durch den Spieler zumindest nicht im Fokus. Für umfassendere Demolierarbeiten wird wohl das erneut bestätigte Levolution-System zuständig sein, das ´seine komplette Spektakelzerstörung auf bestimmte Level-Objekte beschränkte.

Dennoch wird in Battlefield 2042 wohl deutlich mehr kaputtgehen als zuvor.

"Das Battlefield Franchise ist bekannt für seine lebende, dynamische Welt", nennt Game Director Daniel Berlin es. "Wir haben Zerstörung, Bodenverformungen, unterschiedliche Wetterbedingungen und andere Mittel, mit der Welt zu interagieren. In 2042 haben wir uns von einer Reihe bisheriger Battlefield-Teile inspirieren lassen, um sicherzustellen, dass unsere neuen, riesigen Karten so dynamisch wie nur irgend möglich gestalten."

Als erstes Beispiel dafür nennt Daniel Berlin den Tornado, der auf den Karten entstehen kann. Der kann auf verschiedenen Wegen eine Schneise der Verwüstung schlagen. "Den könnt ihr meiden, oder ihn ausnutzen", sagt Berlin und meint damit das waghalsige Wingsuit-Manöver aus dem Ankündigungstrailer.

"Der Tornado hinterlässt Chaos und Zerstörung, wohin auch immer er sich bewegt. Er saugt Fahrzeuge und Spieler vom Boden auf und wirft sie über die Karte." Das soll für lustige, ungescriptete und unerwartete Momente erzeugen.

"Ich erinnere mich an ein bestimmtes Szenario in einem unserer Playtests", so Berlin. "Ich wurde auf offenem Feld von einem feindlichen Soldaten mit einem Scharfschützengewehr unter Feuer genommen. Eine schlechte Situation. Zum Glück hatte der Tornado in einiger Entfernung ein Fahrzeug aufgesaugt, dass nun in Richtung meines Feindes flog und genau auf ihm landete. Das war einer dieser verrückten Sandbox-Momente, auf die wir mit 2042 aus sind."

Auch auf zerstörbares Terrain - besagte Ground Deformation - und die bekannten Zerstörungseffekte weist Berlin noch einmal hin, bevor ihr die besonders großen "Zerstörungsmomente" - also die Levolution - am Beispiel des Raketenstarts auf der Karte Orbital beschreibt.

Der kann gutgehen - oder daneben. Es klingt, als hätte beides Auswirkungen. In letzterem Fall liegen aber wohl gewaltige Trümmerteile auf der Map herum und zerstören auch das eine oder andere Gebäude.

Ebenso wichtig seien aber auch Spielerinteraktionen: Poller, die man hebt oder absenkt, Seilrutschen, Türen und Tore, die man öffnen und verschließen kann. Kräne, die Container in Echtzeit versetzen, Zugbrücken, die man hoch und runterfährt, waren nur einige Beispiele, die Berlin brachte.

Battlefield 2042 erscheint am 22. Oktober für PC, PS5 und Xbox Series sowie PS4 und Xbox One.

Mehr zu dem Thema: Battlefield 2042 - Das gibt es zu Electronic Arts Shooter zu wissen!

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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