Battlefield 2042: Die besten Einstellungen für mehr FPS und bessere Grafik

Mit diesen Einstellungen bekommt ihr in Battlefield 2042 mehr FPS und eine bessere Grafik.

Der Early-Access-Start von Battlefield 2042 läuft (mehr oder weniger) und hat vielen Spielern gezeigt, dass die neue Shooter-Generation selbst der stärksten Hardware einiges abverlangt. Wer mit Performance Problemen und niedrigen FPS zu kämpfen hat, sollte daher einmal einen Blick in die Spieleinstellungen werfen und die an den vielen Stellschrauben drehen. Battlefield 2042 bietet euch nämlich viele Optionen, die um die Leistung zu verbessern. Nachfolgend zeigen wir euch, wie ihr die Performance von Battlefield 2042 optimieren könnt und welche Werte empfehlenswert sind.

Battlefield 2042: Die besten Einstellungen für mehr FPS und bessere Grafik Inhalt:

Die besten Grafik-Einstellungen für Battlefield 2042

Bei einem Shooter wie Battlefield 2042 will man vor allen eines: FPS. Dementsprechend gilt die übliche Faustregel: Wollt ihr mehr FPS, solltet ihr alle Qualitäts-Optionen herunterschrauben. Das hört sich erst mal drastisch an - vor allem, wenn man viel Geld für tolle Grafik ausgegeben hat - doch selbst mit minimalen Einstellungen sieht BF 2042 noch sehr schick aus. Oftmals sieht man die Unterschiede gar nicht oder nur, wenn man ganz genau hinsieht, doch dafür kann man schon mal bis zu doppelt so viele Frames herauskitzeln.

Grafik-Voreinstellung

  • Fullscreen Mode: Fullscreen
  • Fullscreen Resolution: Normalerweise die native Auflösung eures Bildschirms, für mehr FPS könnt ihr aber bis 1080p herunterschrauben
  • Refresh Rate: Native Bildwiederholrate eures Bildschirms (einfach Max)
  • Sichtfeld: Hier ist das vertikale Sichtfeld gemeint, und nicht das horizontale wie in CoD. Häufig wird hier ein Wert von 58, 70, 78 oder 89 genommen. Wer aus anderen Shootern wie Call of Duty kommt und das Sichtfeld gewohnt ist, sollte hier einen Wert von 68 einstellen.
  • Fahrzeug Third-Person-Sichtfeld: 50, 58, 70 oder 78
  • ADS Field of View: Aus (Konsole), An (PC)
  • Helligkeit: Beliebig
  • High Dynamic Range (HDR): Beliebig
  • Bewegungsunschärfe: 0
  • Chromatische Aberration: Aus
  • Filmkörnung: Aus
  • Vignette: Aus
  • Linsenbrechung: Aus
  • Grafikqualität: Personalisiert
  • Texturqualität: Niedrig (bei Highend-GPU geht auch Mittel oder Hoch)
  • Texturfilterung: Niedrig (bei Highend-GPU geht auch Mittel oder Hoch)
  • Lichtqualität: Niedrig
  • Effektqualität: Niedrig
  • Postprocessing-Qualität: Niedrig
  • Gitterqualität: Ultra (hilft, Gegner auf Distanz besser zu erkennen)
  • Terrainqualität: Niedrig
  • Gestrüppqualität: Niedrig
  • Anti-Aliasing-Postprocessing: TAA Niedrig
  • Umgebungssicht: Aus

Erweiterte Grafikeinstellungen

Diese Einstellungen stehen euch nur zur Verfügung, wenn ihr eine neuere Grafikkarte habt, die Funktionen wie "DLSS" und "Reflex Low Latency" unterstützt. Ältere GPUs greifen dafür auf die "Dynamische Auflösungsskala" zurück, die die Auflösung für mehr FPS reduziert.

  • Dynamische Auflösungsskala: Aus bei aktuellen GPUs, Ein bei alten GPUs (wenn kein DLSS)
  • Dynamische Auflösungsskala Ziel-Bildwiederholrate: 100 %
  • DLSS: "Ultra-Leistung" oder "Leistung" (wenn vorhanden)
  • Raytracing-Umgebungsverdeckung: Aus
  • NVIDIA Reflex Low Latency: Aktiviert + Boost (wenn vorhanden)
  • Future Frame Rendering: Ein bei aktuellen GPUs, Aus bei alten GPUs
  • Vertikale Synchronisation: Aus
  • Zahl der High-Fidelity Objekte: Niedrig

Origin und Steam

Wollt ihr jedes bisschen FPS herausquetschen, solltet ihr bei Origin und Steam die Overlay-Funktion deaktivieren (Origin im Spiel). Auch die "Cloud Speicherung im Spiel" via Origin solltet ihr abschalten, sofern ihr über Origin spielt.

Fadenkreuz

  • Fadenkreuz Projektion: Aus (wir empfehlen eine knallige Farbe fürs Fadenkreuz, die sich leicht erkennen lässt)

Minikarte

  • Miniatur-Hintergrunddeckkraft: 85 (an eigene Bedürfnisse anpassen)
  • Sichtweite zu Fuß: 80 bis 200
  • Bodenfahrzeuge: 120
  • Flugfahrzeuge: 300

Die wichtigsten Sound-Einstellungen

Beim Sound kommt es vor allem darauf an, dass ihr unnötige Quellen wie Musik und den Kommentator reduziert oder ganz ausblendet, um Gegner anhand ihrer Geräusche erkennen zu können. Der Ton ist allerdings sehr stark vom eigenen Geschmack abhängig, daher solltet ihr hier vor allem eure Vorlieben berücksichtigen und etwas herumprobieren.

  • Gesamtlautstärke: 100 (an eigene Bedürfnisse anpassen)
  • Musik-Lautstärke: 0 Wer darauf verzichten kann, max. 25% wer ohne Musik nicht kann.
  • Soundeffekt-Lautstärke: 100
  • Lautstärke des Kommentators: 50
  • Soundkonfiguration: Stereo
  • Audio Mix: 3D-Kopfhörer
  • Hintergrund Audio: Aus

Optimierungen für die Steuerung

Die Steuerung ist wieder ein sehr subjektiver Punkt, daher sollte ihr euch nicht auf fix vorgegebene Werte verlassen, sondern sie eher als Ausgangsbasis nutzen, um die für euch besten Einstellungen zu finden.

Maus und Tastatur

  • Soldaten-Maus-Zielempfindlichkeit: 10 bis 25
  • Sichtfeld: 85
  • ADS-Sichtfeld: An
  • Schnellwurf-Granaten: An
  • Einheitlichen Zielen (Uniform Soilder Aiming): An
  • Koeffizient: 0, 133 (Allround) oder 178 (Sniper)

Quality of life Einstellungen

  • Beim Controller empfiehlt es sich, die Option "Tasten (Soldat:In)" auf "Alternativ" zu stellen. Das vertauscht den Nahkampf-Angriff und Ducken, was für viele angenehmer ist.
  • Spielt ihr mit Maus und Tastatur, solltet ihr die Option "Raw-Input (Maus)" in den Globalen Maus und Tastatur-Einstellungen einschalten. Damit werden die Bewegungsimpulse eurer Maus direkt ans Spiel gegeben und nicht durch die Windows-Mauseinstellungen verfälscht.

Mit diesen Battlefield 2042-Anpassungen könnt ihr einen FPS Boost erhalten

Neben den oben genannten Optimierungen gibt es noch ein paar weitere Einstellungen, die ihr anpassen könnt. Dafür ist aber ein kurzer Eingriff in die Datei notwendig ist, in der eure Einstellungen gespeichert werden.

Schattenqualität reduzieren

Die Berechnung für realistische Schatten frisst bekanntlich viel Rechenpower - das ist auch in BF 2042 der Fall. Ihr könnt die Schattenqualität aber reduzieren (nicht deaktivieren), um deutlich mehr FPS herauszuholen. Das geht so:

  1. Öffnet euren Dateimanger (Explorer) und wechselt zu folgendem Pfad: C (Windows) -> Benutzer (User) -> [EUER KONTO] -> Dokumente -> Battlefield 2042 -> Settings. Alternativ könnt ihr auch die Windows-Taste drücken und dann Folgendes eingeben: %USERPROFILE%\Documents\Battlefield 2042\settings\PROFSAVE_profile.
  2. Im Ordner findet ihr die Datei "PROFSAVE_profile". Legt euch zunächst eine Sicherung dieser Datei an (man weiß ja nie) und öffnet sie dann mit einem beliebigen Texteditor wie beispielsweise Notepad (Rechtsklick -> öffnen mit).
  3. Nutzt nun die Suchfunktion (STRG + F) und sucht nach dem Eintrag "GstRender.ShadowQuality". Standardmäßig ist der Wert "2", ihr ändert ihn nun auf "0". Speichert die Datei ab und sorgt dafür, dass die Datei nicht überschrieben wird (Schreibschutz aktivieren / "Cloud Speicherung im Spiel" in Origin oder Steam deaktivieren). Im Spiel wird die Schattenauflösung nun etwas schlechter dargestellt, dafür gibt es 15 bis 30 FPS mehr.

DirectX 12-Funktionen erzwingen

Standardmäßig scheint BF 2042 bei vielen Spielern DirectX 12-Funktionen zu deaktivieren, obwohl das Spiel extra dafür entwickelt wurde. Das ist, als würde man einem Supersportwagen mit schlechtem Sprit (wenig Oktan) betanken und erwarten, dass er Bestleistungen erbringt. Ihr könnt Battlefield 2042 aber dazu zwingen, DirectX 12 zu verwenden. Dafür müsst ihr wieder die Einstellungen-Datei öffnen (siehe Schatten-Qualität reduzieren).

Diesmal sucht ihr nach dem Eintrag "GstRender.Dx12Enabled". Ändert hier den Wert auf "1" (für Ein) falls er auf "0" steht und speichert die Datei ab. Das sollte vor allem mehr Performance bei Nvidia RTX 20er und 30er-Serie-Karten oder gleichwertigen AMD-GPUs bringen. Einige Spieler haben aber auch davon berichtet, dass genau der umgekehrte Weg (von 1 auf 0) bei ihnen eine Verbesserung gebracht hat.

Startet nun BF 2042 neu und schaut, ob es besser geworden ist. Ein Sprung in ein Solospiel mit Bots auf derselben Karte ist eine gute Möglichkeit zum Testen, da Sie in diesen Fällen zumindest Variablen steuern können.

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Über den Autor:

Markus Hensel

Markus Hensel

Redakteur

Seit 2011 bei Eurogamer.de dabei. Zockt alles aus dem Hause Blizzard, insbesondere D3, Overwatch, Starcraft 2 und WoW-Raids (auch nach 10 Jahren noch). Hört Rock und Metal, hat einen Drachen-Fetisch, kann mit Fußball nichts anfangen, ist stolzer Besitzer eines Monstergrills und mag Kuchen und Kekse (viel zu sehr).

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