Battlefield 2042 Update 2: DICE kümmert sich morgen um Bloom, Hovercrafts und PP29

Die Entwickler arbeiten unter Hochdruck an vielen, vielen Fixes und Verbesserungen. Schon Mitte Dezember könnte BF 2042 ein anderes Spiel sein.

Falls ihr es noch nicht gehört habt: Battlefield 2042 läuft in etwa so rund, wie ein LATV4 nach dem zweiten Treffer aus dem M5-Raketenwerfer, den es nicht hätte überstehen sollen. Spaß macht es mir trotzdem, vor allem in Hazard Zone, aber die Fans sind zu Recht über den Zustand des Spiels erbost und erwarten Besserungen.

Grund genug für die Entwickler, Stellung zu kommenden Änderungen zu beziehen. Bevor DICE über das morgige Update 2 und das Update 3 für Anfang Dezember ins Detail geht, bedankt sich das Studio in dem langen Blogeintrag bei den Spielern. Offenbar haben doppelt so viele Leute Battlefield 2042 gespielt, wie zum gleichen Zeitpunkt nach dem Start im letzten Teil, Battlefield V, unterwegs waren.

Gleichzeitig versicherte man, dass man rund um die Uhr arbeite, um die Probleme am Spiel zu beseitigen. Und dass man sich genau anschaue, welche Battlefield-Features die Community an BF 2042 vermisst. Als Beispiel nannte der Blogeintrag die End-of-Match-Punktetafel, den Server Browser und "Features wie Voice Chat". Das seien "große Themen", zu denen man viel zu sagen habe. Man werde sich dazu wieder melden. Auch, um, über die langfristige Vision "bestimmter Features und Funktionen" zu sprechen.

Aber schauen wir erst einmal auf heute beziehungsweise morgen, denn da erscheint Update 2, das endlich der Vorherrschaft der Hovercrafts und der PP29 ein Ende zu setzen versucht. Auch das "Bloom", das eine zusätzliche, zufällige Streuung der Waffen erzeugt, wird überarbeitet.

Die gefürchteten Luftkissenfahrzeuge werden fortan "mehr auf Linie mit ihrem Design" gebracht, was bedeutet, dass sie eine Alternative zum LATV4 Offroad-Fahrzeug sein sollen und nicht die schier unbesiegbare, bessere Variante. Geht davon aus, dass die Dinger ab morgen bedeutend einfacher zu zerstören sind.

Die eine Waffe, die alle anderen überflüssig machte, bekommt einen Nerf.

Und wer bereits merkte, dass es ein wenig seltsam ist, dass die PP29 SMG eigentlich keine Nachteile gegenüber einem Sturmgewehr hat, auf alle Distanzen effektiv ist und endlos viel Munition im Magazin hat, der hat recht. Auch diese Waffe wird ab morgen nicht mehr so stark sein, denn der vertikale Rückstoß ist ab dann deutlich höher. Dadurch soll die effektive Reichweite der Waffe begrenzt werden. Könnte klappen.

Das Bloom dagegen wird durch eine insgesamt reduzierte Streuung aller Waffen bei Bewegung im Zoom sowie einer spezifischen Reduktion der Genauigkeit beim Feuern vieler Waffen, im Zoom, wenn man sich nicht bewegt. Die Streuung geht nun auch schneller und früher zurück, wenn man das Feuern unterbricht, was dafür sorgt, dass es einfacher sein sollte, einzelne Schüsse oder Salven zu platzieren. Alles in allem könnte dies das Gunplay doch sehr verbessern.

Außerdem wird der Splash Damage der Waffen des Nightbird-Hubschraubers verringert. Darüber hinaus gibt es ein paar technische Verbesserungen, die verhindern sollen, dass man im Downed-State liegenbleibt und auch Situationen, in denen man einen Mitspieler nicht wiederbeleben kann, sollten behoben sein.

Update 3 für Battlefield 2042 soll Anfang Dezember Hunderte Probleme beheben

Doch das ist zum Glück nicht alles, denn Update 3 soll schon Anfang Dezember folgen und Hunderte Bugs beheben. Dass manche Matches im Breakthrough-Modus nicht erst starteten, ist einer davon. Auch das UI in diesem Modus wird überarbeitet, sodass man schneller sieht, wenn es für die eigene Seite eng in Sachen Tickets wird.

Gegenmaßnahmen gegen zielsuchende Raketen sollen nun zuverlässiger zünden und die Level-Geometrie soll dann Fluggeräte aller Art weniger zum Hängenbleiben veranlassen.

Der coole Hazard Zone Modus soll mit 1.000 Credits Startkapital ein wenig einsteigerfreundlicher und die Menge an Datenträgern pro Kapsel in der Tendenz erhöht werden.

Bei den Spezialisten tut sich ebenfalls etwas. Und das hier ist nur eine kleine Auswahl an Dingen, die mich erfreuen: Erfasst man einen Feind mit Paiks Scanner, ertönt ab sofort ebenso ein Sound-Effect, der hilfreiches Feedback gibt, wie wenn Angel einen Mitspieler mit Panzerung und Munition versorgt. Angel erkennt Spieler, die Panzerung benötigen auch besser, denn sie erhalten eine weiße Umrandung. Caspers Drohne soll man nun auch liegend immer anwenden können, Sundance bleibt in der Wingsuit nicht mehr hier und da in der Egosicht stecken und Boris' automatisches Geschütz wird erst dann zerstört, wenn er wirklich tot ist, nicht schon, wenn er nur niedergeschossen wurde. Analog zur hilfreichen weißen Umrandung für Spieler, denen Angel helfen kann, bekommt auch Sanitäterin Maria Falck diese visuelle Hilfe, wenn jemand ihrer Aufmerksamkeit bedarf. Und Raos Hack bricht nicht immer sofort ab, nur weil mal kurz ein Hindernis zwischen ihm und seinem Ziel ist. Wie gesagt, nur eine Auswahl an Dingen, die sich schon bald sehr viel runder anfühlen werden, wenn der Patch wirklich früh im Dezember erscheint.

Für die kompletten Änderungen wendet ihr euch dem Blogeintrag zu.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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