Black Rock: "Wahl von 30 oder 60FPS wird von Spiel zu Spiel getroffen"

Details für Split/Second wichtiger

Die Black Rock Studios, Entwickler von Pure und Split/Second, treffen ihre Wahl, 30 oder 60 Bilder pro Sekunde zu rendern von Spiel zu Spiel aufs Neue. Laut dem Technischen Leiter des Projektes, David Jefferies müsse man abwägen, welche Faktoren der Spielerfahrung zuträglich sind. Immerhin könne man bei 30FPS doppelt soviele Details auf den Bildschirm zaubern.

„Die einzige Sache, die man in seine Entscheidung zwischen 30FPS oder 60FPS miteinbeziehen muss, ist, welche Option dem Kunden die beste Erfahrung liefert“, so Jefferies in einem Technik-Interview mit Digital Foundry. „Die Antwort auf diese Frage variiert von Spiel zu Spiel.“

„Egal, wie gut deine Engine optimiert ist, man kann laut Definition bei 30FPS doppelt so viele Details rendern wie bei 60FPS“, fügt er hinzu. „Bei Split/Second fanden wir, dass die Kundenerfahrung am meisten dadurch gewinnt, wenn wir detailliertere Umgebungen, mehr Physik, mehr VFX und Explosionen, mehr Beleuchtung und eindrucksvollere Power Plays einbauen.“

„Wenn man es richtig macht, ist ein 30FPS-Spiel, dass die Konsole an ihre Grenzen bringt, zeitaufwändiger zu produzieren als ein 60FPS-Spiel, das die Konsole an ihre Grenzen bringt“, erklärt er. „Das liegt daran, dass man zweimal so viel auf den Bildschirm bringt und deine Grafiker mehr und detailliertere Assets erschaffen müssen.“

Black Rock habe bereits viele 60FPS- und viele 30FPS-Titel veröffentlicht. Die Entscheidung über die Bildwiederholrate treffe man bereits zu Beginn eines Projektes. „30FPS ist definitiv die richtige Bildrate für Split/Second, aber es kann sein, dass wir bei einem anderen, zukünftigen Spiel mit 60 laufen werden.“

Split/Second erscheint am 20. Mai für PS3, Xbox 360 und PC. Der dazugehörige Test ist morgen auf eurogamer.de zu lesen.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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