Blizzards Rob Pardo: 'Wir kündigen all unsere Spiele immer zu früh an'

Diablo-3-Fans werden zustimmen

Blizzard-Fans müssen geduldig sein, da sich das Entwicklerteam bekanntermaßen für seine Spiele immer ordentlich Zeit nimmt.

Dann wiederum könnte man es aber auch so sehen wie Blizzards Rob Pardo: "Wir kündigen all unsere Spiele immer zu früh an", sagt er im Gespräch mit Techland.

Besserung ist aber offensichtlich nicht in Sicht: "Wir wissen das und sagen uns 'Wisst ihr was? Nächstes Mal machen wir das nicht'. Und dann scheitern wir immer daran. Aber lieber versagen wir hier anstatt dabei, das Spiel großartig zu machen. Ich denke, man kann mit Sicherheit sagen, dass es [Diablo 3] nächstes Jahr nicht erscheinen wird."

"Wir richten uns definitiv nicht nach dem Geschäftskalender", fügt er hinzu. "Und wir wissen, dass unsere Fans das auch nicht von uns verlangen. Mit The Burning Crusade haben wir Weihnachten um knapp drei Wochen verpasst. Wir hätten es aus der Tür drängen können, aber entschieden uns dafür, dass es nicht vor Weihnachten in den Läden stehen musste. Es sollte einfach großartig werden und die Leute werden es kaufen, wann immer es erscheint."

Aus gutem Grund nennt man auch keine Releasetermine mehr: "Wir haben stets falsch gelegen soweit ich mich erinnern kann, daher nennen wir einfach keine Releasedaten mehr", erklärt Pardo. "Wenn wir nun etwas ankündigen, denken wir uns einfach 'Hier ist das Spiel, an dem wir arbeiten. Wir sprechen nun darüber und wer weiß, wann es erscheint.'"

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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