Call of Duty Warzone: Activision sperrt weitere Cheater

Und nochmal und nochmal.

  • Die Bannwelle in Call of Duty Warzone dauert an
  • Raven Software gibt an, die Anti-Cheat-Bemühungen zu verstärken
  • Von Anti-Cheat-Software oder anderen langfristigen Lösungen ist aber noch nicht die Rede

Letzte Woche schloss Activision bereits ca. 60.000 Accounts in Call of Duty: Warzone und die Bannwelle dauert an: Noch mehr verdächtige Kontos wurden gesperrt und das Unternehmen verspricht, weiterhin hart durchzugreifen.

Wie Raven Software ankündigt, wolle man noch härter gegen Cheater und Hacker vorgehen. Zum einen habe man eine weitere Ladung an verdächtigen Accounts gelöscht, zum anderen plane man offenbar eine "Verstärkung der Anti-Cheat-Bemühungen an allen Fronten", wie es auf Twitter heißt.

Activision sperrte bereits vergangene Woche über Nacht eine große Menge von Benutzern, Grund dafür war zunehmender Unmut aus der Community: Warzone habe ein großes Problem mit Cheatern und Hackern. In beinahe jeder Spielrunde sei irgendeine Mogelpackung mit dabei und das führte bereits so weit, dass bekannte Streamer ihren Rückzug aus Warzone ankündigten oder Leute im Spiel selbst Jagd auf Cheater machten.

Ein Grund für den großen Ärger mit Schummlern sind sicherlich zahlreiche Glitches in Warzone, die sich ausnutzen lassen, um sich unfaire Vorteile zu verschaffen. So wurde letzte Woche zum Beispiel erneut der stetig wiederkehrende Stim-Glitch behoben und auch der hartnäckige Unsichtbarkeits-Exploit taucht immer wieder auf. Solange diese nicht behoben sind, ist es zwar sinnvoll, wenn Activision die Folgen, nämlich die Cheater, bekämpft, die Wurzel des Übels bleibt aber trotzdem bestehen.

Auch kommt hinzu, dass Warzone ein kostenloses Spiel ist - die Cheater können sich häufig einfach wieder mit einem neuen Gratis-Account anmelden. Endgültige Lösungen für zahlreiche Glitch-Probleme im Spiel oder sogar eine richtige Anti-Cheat-Software wären vermutlich effektiver - Accounts zu sperren, die dann sofort einfach wieder zurückkehren, klingt nach einer ziemlichen Sisyphus-Arbeit.

Aber wer weiß, welche Register Raven noch ziehen will, schließlich soll der Kampf gegen Cheater ja "an allen Fronten" stattfinden. Es wird sich zeigen, welche Maßnahmen das Unternehmen ergreift, Zufriedenheit in der Community sieht aktuell jedenfalls noch anders aus.

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Über den Autor:

Judith Carl

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News-Redakteurin  |  TJudl

Adventure-Freak und Fan von guten Geschichten. Begeisterte Sängerin. Mag Rollenspiel, Podcasts und Trashfilme.

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