Chet Faliszek: Preis des Left4Dead 1 DLCs war nicht Valves Entscheidung

MS wollte "Wertschöpfung"

Valves Chet Faliszek hat Eurogamer gegenüber erklärt, dass der kommende L4D DLC Crash Course kostenpflichtig ist, weil Microsoft darauf bestanden hat. Während auf der Xbox 360 560 Microsoft-Punkte (6,72 €) für die herunterladbare Episode anfallen, ist sie für PC-Spieler kostenlos.

Für DLC Geld zu verlangen entspricht eigentlich nicht Valves Firmenphilosophie. „Man kauft das Spiel, dann bekommt man auch die Inhalte“, hatte Valves Robin Walker vor zwei Jahren gesagt.

„Wir besitzen unsere Plattform. Microsoft besitzt seine Plattform. Sie wollten, dass hier eine Wertschöpfung stattfindet“, so Faliszek gegenüber Eurogamer.

Auf die Frage, inwieweit Microsoft den Preis erzwungen hätte, entgegnete er: „Nun, sie haben uns geholfen, den ersten umsonst herauszubringen. Wir hatten ja den ersten DLC umsonst. Und ich glaube… sie denken sich, wow, wir sind irgendwie unfair den anderen gegenüber, wenn diese Jungs das so machen.“

„Es ist ja nicht so, dass wir sagen, ‘Oh mein Gott, wir brauchen Geld, wir machen es kostenpflichtig‘, sonst würden wir das ja auch auf dem PC machen. Es ist einfach die Art und Weise, wie das System gerade funktioniert.“

Chrash Course erscheint im September.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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