Cryptic: Die MMO-Industrie ist krank

Und wer ist Schuld? Natürlich WoW

Während eines Panels zur Zukunft der MMOs sprach unter anderem Cryptic Studios' Chief Creative Officer Jack Emmert zu den anwesenden Personen.

"Die Industrie ist krank", lautet sein Fazit. Für den derzeitigen Zustand des MMO-Marktes macht er Blizzards World of WarCraft verantwortlich, da seit dessen Release lediglich ein weiteres Online-Rollenspiel - Der Herr der Ringe Online - die Marke von 100.000 Abonnenten durchbrochen habe. In Richtung von Blizzards Rob Pardo, der ebenfalls zu Gast war, sagte Emmert, dass andere Entwickler quasi die Qualitätssicherung für Blizzard übernommen hätten.

Zuletzt wurde bekannt, dass sich Microsoft und Marvel für einen Abbruch des von den Cryptic Studios entwickelten Marvel Universe Online entschieden hatten. Vor wenigen Tagen kündigte man mit Champions Online aber bereits ein neues Projekt an.

Nexons Min Kim ist derweil der Ansicht, dass Entwickler, die User von World of WarCraft stehlen wollen, keine Chance haben. Sein Unternehmen habe allerdings großen Erfolg auf dem wachsenden Markt für Free-to-play-Spiele mit Microtransactions, zum Beispiel Maple Story oder Kart Rider. Das gefällt aber wiederum Jack Emmert überhaupt nicht, der stattdessen "lieber sterben würde", bevor er in diese Richtung geht.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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