Cyberpunk 2077: CD Projekt Reds Chaos-Launch wird teuer!

Die Aktien fallen um Milliarden.

  • Die Launch-Probleme von Cyberpunk 2077 haben CDPR einiges gekostet
  • Die Aktien fielen um ca. 34% seit Veröffentlichung des Spiels

Einige Schwierigkeiten zum Launch von Cyberpunk 2077 hat das Vermögen der CD-Projekt-Red-Gründer offenbar um mehr als eine Milliarde Dollar dezimiert. Nach Veröffentlichung des Spiels gab es zwar Lob für die gelungene PC-Version, die Konsolen-Performance kam allerdings nicht gerade gut weg. Auf PS4 und Xbox One hatte das Spiel mit Bugs und Einbrüchen der Bildrate zu kämpfen.

CD Projekt versprach zum einen, das Spiel für die Konsolen in zukünftigen Updates zu verbessern, wies aber auch auf die Möglichkeit einer Rückerstattung hin - leichter gesagt als getan, wie sich herausstellte, denn da hatten viele auch noch Schwierigkeiten, die verbuggte Reise nach Night City irgendwie zu reklamieren und das trotz der Ankündigung von CD Projekt.

All das hat nicht gerade dafür gesorgt, dass das Entwicklerstudio an Beliebtheit gewinnen konnte. Vielmehr führten die technischen Probleme und die daraus resultierende Unzufriedenheit geführt, dass die Aktien von CD Projekt nach dem Launch schnell um mehr als ein Drittel gefallen sind - laut Bloomberg hatte das Unternehmen, von dem die Firmengründer alleine 34% der Anteile besitzen, an der Börse bis zum Dienstag mehr als 1 Drittel seines Werts verloren.

Nicht, dass man als Otto-Normalperson so genau einschätzen könnte, was so eine riesige Geldmenge letztlich für ein großes Unternehmen bedeutet, ein Drittel des gesamten Werts spricht allerdings für sich und das sind sicherlich keine Peanuts.

Was Cyberpunk 2077 betrifft, wurde das Geld für Entwicklung und Marketing bereits vor Release des Spiels wieder reingeholt, offenbar sogar die Kosten, die bisher für den Rest von 2020 für Werbung und Co. eingeplant waren. Klar, der aktuelle Einbruch überschreitet die eigentlichen Finanzpläne vermutlich etwas, direkt eine Insolvenz anmelden wird das Unternehmen deshalb aber nicht.

Für die unzufriedenen Leute mit Last-Gen-Konsolen bleibt zu hoffen, dass genug Puffer übrig ist, um die Arbeit an Patches und Updates für Cyberpunk 2077 zu ermöglichen - und das bitte mit einer fairen Arbeitssituation.

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Über den Autor:

Judith Carl

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News-Redakteurin  |  TJudl

Adventure-Freak und Fan von guten Geschichten. Begeisterte Sängerin. Mag Rollenspiel, Podcasts und Trashfilme.

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