Cyberpunk 2077 hat seine Kosten jetzt schon eingespielt

Der Hype sich sich für CD Projekt Red gelohnt

  • Die Kosten für Marketing und Produktion von Cyberpunk 2077 wurden schon vor Release reingeholt
  • Es gab bis zum 10. Dezember ca. acht Millionen Vorbestellungen
  • In den zwei Wochen vor Release spielte das RPG 50 Millionen Dollar auf Steam ein

Cyberpunk konnte seine Entwicklungs- und Marketingkosten bereits einspielen, bevor das Spiel überhaupt erschien, heißt es vonseiten CD Projekt Red.

Auf der Website des Unternehmens wurde eine Finanzeninformation zur Produktion und Vermarktung von Cyberpunk veröffentlicht. In der heißt es, die eingespielten Gewinne durch Vorbestellungen würden die Entwicklungs- und Marketingkosten bereits übersteigen. Kein Wunder, denn vor dem Start am 10. Dezember gab es bereits schlappe acht Millionen Vorbestellungen - das Spiel wurde aber auch bereits 2012, vor acht Jahren, zum ersten Mal angekündigt, da konnte sich durchaus eine gewisse Erwartungshaltung aufbauen.

Insgesamt waren 59 Prozent der Vorbestellungen für den PC und 41 Prozent für die Konsolen - die Version des Streamingdiensts Stadia zählt dabei zu den Computer-Zahlen. Bei 74 Prozent aller Vorabkäufe handelte es sich zudem um digitale Versionen des Spiels. Laut CD Projekt spielte Cyberpunk 2077 in den zwei Wochen vor Erscheinen einen Umsatz von über 50 Millionen Dollar auf Steam ein.

Insgesamt war Cyberpunk 2077 wohl schon vor dem Release ein extremer Erfolg. Kürzlich hatten wir bereits berichtet, dass es sich bei Cyberpunk 2077 bisher um den erfolgreichsten Verkaufsstart eines PC-Videospiels überhaupt handelt - Die MMO-Erweiterung World of Warcraft: Shadowlands, die nur wenige Wochen vorher auf den Markt kam, wurde dadurch nach kurzem Ruhm schon wieder vom Sci-Fi-Rollenspiel entthront.

Mittlerweile werden allerdings auch viele kritische Stimmen laut: Immerhin 41 Prozent der vorbestellten Versionen waren immerhin für die Konsolen und auf den verbreitetsten davon gibt es aktuell noch massive Performance-Probleme. Während die PC-Version des Spiels daher bis jetzt einen ausgesprochen hohen Metascore besitzt und auch in unserem Test von Martin sehr gut wegkam, zeigen sich im Internet viele, die eine Version für PS4 oder Xbox One erstanden haben, unzufrieden.

Klar, PS4 und Xbox One sind bereits ältere Konsolen, die sich mit einem so umfassenden Spiel natürlich schwerer tun als ein High End PC. Nach einem massiven Crunch zur Verbesserung der Performance auf der letzten Generation hätten viele aber natürlich Besseres erwartet. Wir haben trotzdem ein paar Tipps, was ihr tun könnt, um die Leistung des Spiels auf den Konsolen zu verbessern.

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Über den Autor:

Judith Carl

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News-Redakteurin  |  TJudl

Adventure-Freak und Fan von guten Geschichten. Begeisterte Sängerin. Mag Rollenspiel, Podcasts und Trashfilme.

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