Darksiders Joe Madureira: "Wir wollen den Leuten geben, was sie wollen"

Deshalb gibt's mehr Splatter

Soviel zum Thema, Gamedesigner hätten kein offenes Ohr für die Interessen der Spieler. In einem Interview mit areagames hat sich Joe "Mad" Madureira zum Gore-Faktor von Darksiders: Wrath of War geäußert.

Auf die Frage nach dem Warum der deftigen Splatterszenen antwortete der unter Comic-Fans beinahe kultartig verehrte Madureira: "Das Lustige daran ist, dass wir zunächst nur recht wenig Gore drinnen hatten. Und die Leute sagten 'oh... cool'. Sobald wir aber noch mehr Gore einbauten, sagten die Leute 'YEAHH!'. Es sah danach aus, dass die Leute es aufregender fanden, je brutaler es wurde. Wir wollen den Leuten nur geben, was sie wollen. Je größer und häßlicher das Monster, desto blutiger wollen die Leute es sterben sehen."

Um die Konkurrenz in Form von God of War 3 und Dante's Inferno macht sich Joe "Mad" unterdessen nur wenige Sorgen. "Die Leute, die diese Sorte Spiele mögen, werden vermutlich einfach alle kaufen. So mache ich das auch. Ich spiele Ninja Gaiden, DMC, was auch immer. Wenn man uns mit diesen exzellenten Spielen vergleicht, ist das doch in Ordnung," findet er.

"Und außerdem sieht es nur oberflächlich so aus wir God of War. Strukturell ist das Spiel allerdings vollkommen anders. Man kann seine Schritte zurückverfolgen und die Welt erweitern, sodass man mehr Gebiete erkunden kann, während War neue Kräfte findet. Sobald die Leute merken, dass der Fokus mehr auf der Erkundung und Abenteuer liegt und der Kampf ein kleinerer Teil, als in diesen Spielen ist, wo es eigentlich nur Kampf gibt, werden die Vergleiche enden."

Was wir bislang vom Spiel halten, lest ihr in unserer ausführlichen Darksiders: Wrath of War-Vorschau.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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