Das neue Superhot ist extrem cool - und vermutlich gehört es euch schon

Trotzdem nur das drittbeste Superhot.

Keine Ahnung, wie es euch geht, aber ich war über die Existenz von Superhot: Mind Control Delete bis vorgestern nicht im Bilde. Und jetzt ist die Standalone-Erweiterung mit Roguelite-Elementen schon zu haben. Mehr noch, wer das Hauptspiel vor oder während des Early Access von MCD kaufte, bekommt Letzteres auf PC, PS4 und Xbox One umsonst (dieses Angebot ging bis gestern, Donnerstag, den 16. Juli). Neueinsteiger in die irre Cyber-Welt, in der die Zeit nur voranschreitet, wenn ihr euch bewegt, legen bis zum 23. Juli auf Steam knapp 15 Euro hin.

Vorneweg muss ich sagen: Es ist nicht das beste Superhot. Genaugenommen nicht einmal das zweitbeste. Die VR-Version bleibt trotz ihrer Kürze und der unterentwickelten Geschichte die Königsdisziplin in Sachen Zeitlupen-Puzzle-Ballerei, während die handgemachte Kampagne des Hauptspiels den effektiveren Mindfuck abliefert. Dennoch: Mind Control Delete macht genau was es soll: Die coole Action des Originals um eine ganze Reihe theoretisch unendlich spielbarer Szenarien zu erweitern - und sogar in der "Geschichte", wenn man sie so nennen will, geht es ein Stückchen weiter.

Superhot Mind Control Delete Ninja
Ich wünschte, ich könnte ihn selbst werfen, so aus dem Handgelenk, statt durch einen Mausklick.

Also: Mehr Superhot ist niemals eine schlechte Sache, auch wenn ich die Neo-artigen Möglichkeiten der Virtual-Reality-Version vermisse und der Roguelike-Ansatz mit den geremixten Startpositionen und Gegnerplatzierungen nicht das Maximum aus dem Erlebnis herausholen. Ein wenig Komplexität ist allerdings schon dazugekommen, so verfügt ihr neuerdings über mehrere Trefferpunkte und nicht jede Attacke beendet euer Leben - oder das der Gegner - direkt. So sind zum Beispiel mehrere Faustschläge nötig, um einen Feind zu bezwingen und alle geworfenen Gegenstände, außer natürlich Messer und dergleichen, bringen Feinde ebenfalls nur ins Straucheln.

An bestimmten Stellen wählt ihr außerdem Upgrades auf einem Skilltree, etwa mehr Munition oder ein Katana zum Start einer Mission. Einige dieser Fähigkeiten zielen allerdings darauf ab, die Nutzbarkeit einer Waffe zu verlängern, was nach meinem Dafürhalten nicht im Sinne dieses Spiels ist, da aber auch Permadeath hier eine Rolle spielt, war es wohl nicht anders zu machen, ohne unfair zu werden. Am besten, ihr seht euch meine ersten 20 Minuten mit Superhot Mind Control Delete selbst an, um zu entscheiden, ob und wo ihr dieses in eure Spielerotation aufnehmen wollt:

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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