Destiny 2: Bungie gönnt den Spielern vorerst ihre 12-Spieler-Raids - am 16. März wird der Bug gefixt

"Wir sind froh, dass ihr euch amüsiert."

  • Seit mehreren Wochen gibt es einen Bug bei Destiny 2, der es Spielern erlaubt, mit weit mehr als sechs Personen in einen Raid zu starten
  • Bungie reagiert entspannt auf den Bug
  • Die Spieler sollen bis zum Fix am 16. März ihren Spaß damit haben

Bungie hat auf den 12-Spieler-Raid-Glitch von Destiny 2 reagiert. Statt einen schnellen Bugfix zu implementieren, ruft Bungie die Spieler dazu auf, den Bug einfach zu genießen, solange es eben noch geht. Eilig habe es der Entwickler wohl nicht, eine Lösung auf die Server zu bringen.

Community-Chef Chris "Cozmo" Shannon sagte, dass Bungie sich nicht mit dem Beheben des Bugs beeile, den die Spieler nun schon seit einigen Wochen ausnutzen. Alles ganz cool also.

Die Raids in Destiny 2 sind normalerweise für bis zu sechs Spieler ausgelegt. Weniger Wächter sind dabei kein Problem, mehr allerdings schon - es sei denn, ein Bug wie dieser ermöglicht das Joinen über die Grenzen der Lobby-Beschränkung hinaus.

In einem Video von YouTuber Scrub wird gezeigt, wie der Bug aktiviert werden kann. Dabei muss der Anführer eins zweiten sechsköpfigen Teams der Gruppe beitreten, sobald der Starttimer bei der Zwei-Sekunden-Marke angelangt ist. Da nur derjenige den Timer sieht, der die Einladung in die Gruppe verschickt, ist eine gute Absprache erforderlich. Schafft ihr es, den kleinen Zeitraum zu treffen, könnt ihr mit eurer Riesentruppe in den Raid.

Ganz so leicht wie in dem Video ist es meiner eigenen Erfahrung nach nicht. Verzögerungen durch den Sprachchat, das Internet oder sonstige Fehlerquellen können die Ansage verfälschen und das Beitreten zu einer zeitfressenden Herausforderung machen.

Da es offensichtlich genug Leute geschafft haben, um für ein paar Schlagzeilen zu sorgen, betrifft dieses Problem sicher nicht alle Spieler. Trotz des großflächig ausgenutzten Bugs bleibt Bungie entspannt und will nichts überstürzen.

Auf Bungie.net sagte Cozmo: "Der große Rummel in der Community in dieser Woche war, dass Spieler einen Weg gefunden haben, vier Fireteams in Aktivitäten zu packen, die für eines gedacht waren."

"Wir haben den Hype um die Zwölf-Spieler-Schlachtzüge beobachtet und sind froh, dass ihr euch amüsiert. Wir haben es nicht eilig, eine Lösung für dieses Problem zu finden und es ist völlig in Ordnung, wenn ihr es ausprobieren und Spaß haben wollt", sagt Cozmo und fährt fort, "Denkt einfach daran, dass wir diese Aktivitäten nicht in der Erwartung entwickelt haben, dass ein Clownsauto von Wächtern anrollt, also kann es sein, dass ihr ein paar seltsame Dinge erlebt."

In etwas mehr als einer Woche ist eine Lösung geplant. Zusammen mit dem Start der Grandmaster Nightfalls soll der Fix am 16. März erscheinen. Bis dorthin haben die Spieler nun die offizielle Erlaubnis, sich mit der doppelten Menge an Wächtern im Raid mit den Bossen zu prügeln.

Etwas ungewohnt von Bungie, die sonst deutlich entschiedener und schneller gegen Bugs vorgegangen sind - selbst wenn diese den Spielern offenbar viel Freude bereitet haben. Als die Community beispielsweise eine Win-Trading-Methode in den Trials nutzte, deaktivierte Bungie den PvP-Modus.

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Melanie Weißmann

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