EAs Frank Gibeau: "Wir versuchen, mit Crysis 2 einen Halo-Killer zu machen"

Kein Platz für Bungie

Es ist eine Weile her, dass wir den Begriff „Halo-Killer“ gehört haben. Das liegt vermutlich daran, dass schon länger bekannt ist, dass Halo nach Reach gar nicht mehr „gekillt“ werden muss. EA-Games-Boss Frank Gibeau hat das Wort jetzt trotzdem noch einmal hervor geholt und zwar im Zusammenhang mit Crysis 2. Immerhin definiert er ein wenig genauer, was einen „Halo-Killer“ ausmacht.

„Zusammen mit unseren Partnern bei Crytek versuchen wir, mit Crysis 2 einen Halo-Killer zu entwickeln. Ein Produkt, das direkt auf das abzielt, was Bungie geschaffen hat“, so Gibeau im Interview mit IndustryGamers. „Das Produkt Crysis 2 wird also spektakulär, sehr high-end und ein mehrjähriges Franchise.“

Darauf angesprochen, ob EA ebenfalls mit Bungie gesprochen habe, bevor Activision mit dem Halo-Studio für die kommenden zehn Jahre einig wurde, entgegnet Gibeau:

„Wenn man sich Crytek, DICE, Epic, das LA-Team, das MoH macht, und dann noch Respawn ansieht, dann weiß man, dass wir schon ein killer Team haben. Es gibt nicht viele offene Positionen in diesem Kader und das spielt definitiv eine Rolle, wenn wir uns Chancen wie diese ansehen.“

Die Bungie-Leute seien aber natürlich dennoch hervorragende Leute [dass er ihr Spiel umbringen will, ist also offenbar nichts Persönliches – Red.], aber man sei bereits „zufrieden und zuversichtlich“ mit dem was man habe.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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