FIFA 21 lässt bald Limits für Spielzeit und den Kauf von FIFA Points zu

Mehr Kontrolle für Eltern.

  • EA lässt Eltern und Spieler bzw. Spielerinnen Limits in FIFA 21 festlegen
  • Diese betreffen zum Beispiel die Spielzeit und die Zahl der FIFA Points, die gekauft werden können
  • Ebenso lässt sich regeln, wie viele FUT Packs ihr öffnen könnt

Electronic Arts nimmt ein paar Veränderungen an FIFA 21 vor, die vor allem Limits der Spielzeit und Ausgaben für FIFA Points betreffen.

Und das ohne Frage zu einem interessanten Zeitpunkt, während EA weiterhin unter Druck von Regierungen, Eltern und Spielern bzw. Spielerinnen steht, ebenso gibt es Klagen gegen das Unternehmen. All das steht im Zusammenhang mit dem Ultimate-Team-Modus und seinem Einfluss auf Kinder.

Zuletzt hatte das Unternehmen mitgeteilt, sich gegen ein Gerichtsurteil in den Niederlande zu wehren, bei dem eine Strafe von bis zu 10 Millionen Euro droht.

In den neuesten Patch Notes ist von der "FIFA Playtime" die Rede, einer "neuen Reihe von Tools, die den Spielern mehr Kontrolle und Transparenz über ihre Spielweise ermöglichen". Zugänglich sind diese über das Hauptmenü, in Ultimate Team und in Volta Football.

Die Patch Notes gehen nicht näher ins Detail, aber unseren englischen Eurogamer-Kollegen zufolge sind Änderungen ab heute in der PC-Version verfügbar, ab dem kommenden Dienstag, den 17. November 2020, dann auch auf den Konsolen.

FIFA Playtime ist vor allem als Werkzeug für Eltern und Spieler bzw. Spielerinnen gleichermaßen gedacht. Damit lassen sich Spielzeit, Ausgabe und Kommunikation regulieren, das Tool zeigt euch zum Beispiel an, wie lange ihr gespielt und wie viele FIFA Points ihr ausgegeben habt (aber keine Angabe in Euro).

Es lässt sich einstellen, wie viele Matches gespielt und wie viele FIFA Points gekauft werden können, ebenso wie viele FUT Packs mit Coins oder FIFA Points gekauft werden können. Und auch wenn die FIFA Points außerhalb des Spiels gekauft werden, zählt das zum Limit dazu.

Das alles gehört zu EAs Initiative "Positive Play Project" und das Unternehmen gibt an, dass "immer mehr Arbeit zu tun" sei.

"Spielen sollte immer Spaß machen, deshalb erweitern wir die Informationen und Instrumente, die euch helfen sollen, zu euren Bedingungen zu spielen", heißt es. "Bereits im Juni haben wir die 'Positive Play Charter' eingeführt - eine aktualisierte Reihe von Gemeinschaftsrichtlinien, die unsere Spiele und Dienstleistungen integrativer, sicherer, ausgewogener und fairer machen sollen. Dies ist ein weiterer Schritt, den wir unternehmen, um das Spielen positiver zu gestalten."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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