FIFA 21: Ultimate Team könnte in einigen Ländern komplett gesperrt werden

EA bereitet sich offenbar auf diesen Fall vor.

  • EA hat offenbar vorgesorgt, falls Ultimate Team in einigen Regionen verboten wird
  • Im Code von FIFA 21 ist eine Pop-Up-Nachricht enthalten, die besagt, UT sei hier "nicht erreichbar"
  • EA fiel in der letzten Zeit mehrmals negativ mit Pay-to-win-Mechaniken auf

Es könnte sein, dass sich EA aktuell darauf vorbereitet und bereits Vorkehrungen getroffen hat, falls FIFA Ultimate Team in manchen Regionen gesperrt werden muss. In einem kürzlich veröffentlichten FIFA-21-Patch wurde offenbar ein Code gefunden, der auf Pläne hindeutet, Ultimate Team für spezifische Länder zu deaktivieren.

So entdeckte der Kanal "FUT Watch" auf Twitter eine Pop-Up-Nachricht mit dem Text "FIFA Ultimate Team ist derzeit aufgrund einer Aufforderung der Behörden Ihrer Region nicht erreichbar". Zwar bedeutet das noch nicht sicher, dass Ultimate Team mancherorts verschwinden muss, EA scheint allerdings bereits für den möglichen Fall zu planen.

Tatsächlich hatte EA bisher bereits einige Auseinandersetzungen mit verschiedenen Behörden und Gesetzgebern. Das gilt sowohl für ein paar europäische Länder als auch im Besonderen für die USA und Kanada, neben einigen anderen Regionen der Welt mit strengeren Glücksspielgesetzen.

Entsprechend der Rechtslage der einzelnen Länder schaffe es EA bisher zumeist, sich mit FIFA anzupassen: In Belgien gibt es zum Beispiel keine FIFA Points, die man in Ultimate Team für Mikrotransaktionen einsetzen kann, für reales Geld. Man kann dort zwar immer noch auf Ultimate Team zugreifen, aber keine Credits mit echten Euros kaufen.

Bisher hatten solche kleinen Einschnitte auch ausgereicht, um EA davor zu bewahren, Ultimate Team in manchen Ländern ganz streichen zu müssen. Nach vielen Beschwerden über Pay-to-win-Mechaniken ist das Unternehmen aber immer mehr in der Kritik. Kürzlich wurde EA in den Niederlanden wegen kostenpflichtiger Lootboxen in FIFA Ultimate Team verurteilt und müsste nun eine Geldstrafe von ganzen 10 Millionen Euro zahlen. EA will das zwar anfechten, eine negative Publicity beleibt deshalb aber dennoch bestehen.

Auch gab es starke Kritik dafür, dass EA versucht hatte, die kostenpflichtigen FIFA Points in einem Spielzeugkatalog für Kinder zu bewerben. Möglicherweise ist sich das Unternehmen mittlerweile bewusst, welchen schwierigen Stand FIFA Ultimate Team in einigen Ländern besitzt - darauf würde zumindest die Pop-Up-Nachricht hindeuten.

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Judith Carl

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News Redakteurin

Die Neue bei Eurogamer. Adventure-Freak und Fan von guten Geschichten. Begeisterte Sängerin. Mag Rollenspiel, Podcasts und Trashfilme.

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