God of War: Ragnarök erscheint erst 2022, Santa Monica verschiebt den Release

Die Götter haben es nicht eilig mit dem Ende der Welt

Nicht nur, dass God of War: Ragnarök vielleicht nicht mal Ragnarök heißen wird und Sony scheinbar noch kein eigenes Logo für diesen Titel hat, sollte er denn so heißen und ein Fan-Logo-Mock-Up in einer internen Präsentation der kommenden Hits nutzte: Jetzt kommt das neue God of War nicht einmal dieses Jahr! Was jetzt eigentlich schon eh als sicher galt, aber nun ist es offiziell.

Ihr könnt also aufhören diesen nicht existenten PS5 nachzurennen, wenn Kratos und Atreus neues Abenteuer alles ist, was euch reizte und euch selbst das technische Update des ersten Teils kalt lässt - was es nicht sollte. Santa Monica Studio verkündete vor ein paar Stunden folgendes:

1
Nein! Nicht erst 2022!!!

"Seit dem Erscheinen des Teaser-Trailers zum nächsten God of War waren wir sehr bewegt von der Liebe der Fans, die diese uns entgegenbrachten. Wir sind unglaublich dankbar, dass so viele sich auf das nächste Kapitel in Kratos und Atreus Reise freuen. Wir bleiben darauf fokussiert ein Spitzenspiel zu liefern und gleichzeitig das Wohlergehen und die Sicherheit unseres Teams zu gewährleisten. Damit verschieben wir nun den Erscheinungszeitraum auf 2022. Vielen Dank für eure Unterstützung, wir arbeiten hier an ein paar aufregenden Sachen und können es kaum erwarten sie euch zu zeigen! - Santa Monica Studio."

Damit ist es offiziell, dieses Jahr passiert in der Saga um den God of War Kratos und seinen Sprössling Atreus nicht mehre allzu viel. Nicht, dass bis jetzt wahnsinnig viel bekannt wäre. Als 2019 ein Teaser in ungewöhnlicher Form auftauchte, nahm man einfach mal an, dass das neue God of War Ragnarök heißen würde. Es erschien ein PS4-God-of-War-Skin, der ein paar Runen an der Seite des Bootes zeigte und wer die übersetzt, liest, dass "Ragnarök kommt", also das mythische Ende der Zeit, in der in der nordischen Sagenwelt die Götter zum letzten Kampf auflaufen. Auch Cory Barlog tweete zu der Zeit eine Reihe von Updates, die immer mit einer Rune anfingen und wer die zusammensetzte, bekam die gleiche Nachricht.

Das war in der Davor-Zeit, seit 2020 haben sie die Arbeitsbedingungen in Großraumbüros, die von Entwicklerstudios geliebt werden - ob das all ihren Bewohnern so geht, weiß ich nicht, aber ich habe noch fast keinen internationalen Entwickler in einem eigenen Büro erwischt - erschwert. Das gilt auch für God of War, so viel hatte Barlog schon zuvor gesagt und damit kommt die Verschiebung sicher nicht ganz unerwartet.

Wer also das Glück hat dieses Jahr noch eine PS5 zu ergattern, weiß jetzt schon, dass es nächstes Jahr für die weiße Wundermaschine auch noch ein Spiel geben wird. Und dieses Jahr kommt ja auch noch das neue Horizon: Forbidden West. Vielleicht... Wie auch immer, für die PS4 ist Ragnarök oder wie auch immer es dann heißen wird, ja auch bereits bestätigt.

Links zu Angeboten und Anbietern auf dieser Seite können sogenannte Affiliate-Links sein. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Eurogamer.de. Wir erhalten vom Anbieter eine kleine Provision.

Zu den Kommentaren springen (12)

Über den Autor:

Martin Woger

Martin Woger

Chefredakteur  |  martinwoger

Chefredakteur seit 2011, Gamer seit 1984, Mensch seit 1975, mag PC-Engines und alles sonst, was nicht FIFA oder RTS heißt.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

Kommentare (12)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading