Gotham Knights spielt sich am besten im Koop, sagen die Entwickler

Neue Infos zum Gotham-Gameplay.

  • Gotham Knights ist laut WB besonders auf den Koop-Modus ausgelegt
  • Das Kampfsystem wird generell etwas anders als in den Arkham-Titeln
  • Alle Figuren erhalten auch dann Erfahrung, wenn man mit anderen in den Kampf zieht

Laut Entwicklerstudio WB Montreal erwartet euch in Gotham Knights wohl ein etwas anderes Kampfsystem als in vorherigen Arkham-Titeln. Die Superheldenkämpfe werden vor allem auf den Koop-Modus ausgelegt sein, wie das Studio nun bekannt gibt.

In Gotham Knights, das letzten August angekündigt wurde, schlüpft ihr in die Rollen der Nachwuchssuperhelden Nightwing, Robin, Red Hood und Batgirl und bekämpft Fieslinge in einer offenen Welt. Wie jetzt: Gotham ohne Batman? Richtig, denn wie bereits bekannt ist, spielt Gotham Knights nach dem Tod von Bruce Wayne und das Schicksal der Stadt liegt nun in den Händen der jungen Nachfolger.

Doch es gibt nicht nur neue Helden, sondern laut WB Montreal eben auch einen neuen Ansatz für das Kampfsystem. Die Kloppereien mit Bösewichten werden nämlich besonders auf einen Koop-Modus für zwei Personen ausgelegt sein, heißt es. Im Gespräch mit GamesRadar gibt Executive Producer Fleur Marty an, dass die Spiele zwar Ähnlichkeit mit den bisherigen Arkham-Titeln aufweisen sollen, aber "mehr Abwechslung und Herausforderung" beinhalten wird - was auch immer das dann für das fertige Spiel bedeuten soll, außer der Community den Mund wässrig zu machen.

Neben schönen Worten wird Marty aber auch noch etwas konkreter im Hinblick auf die Superheldenprügeleien in Gotham Knights: "Wir haben das Kampfsystem komplett umgestaltet, damit es im Koop gut funktioniert", heißt es von ihr. Und weiter noch: "...einige der Mechaniken werden sich für Leute, die die Arkham-Serie gespielt und genossen haben, nicht völlig fremd anfühlen, aber es ist in vielerlei Hinsicht sehr anders."

Wie Creative Director Patrick Redding hinzufügt, hielt man den Koop-Modus für besonders passend in einer Superhelden-Welt: Es geht immer auch um Teams, um Freundschaft und um Zusammenarbeit und dieser Modus soll in Gotham Knights eben besonders gut funktionieren.

Außerdem könne man laut Fleur Marty im Spiel "so gut wie jederzeit zu einem anderen Charakter wechseln, solange man dazu in die Belfry zurückkehrt" Bei der Belfry handelt es sich nach der Bat-Höhle um das neue Hauptquartier der Batman-Nachfolger. Man kann also in die Basis gehen, um dort Charaktere zu wechseln - gut, das klingt jetzt weniger überraschend und neuartig in einem Spiel mit mehreren Hauptfiguren.

Interessant daran ist eher, dass Spielfortschritte über alle Figuren verteilt werden, auch auf die, die man gerade nicht spielt. Es kann also nicht passieren, dass man das Skill-Level eines Charakters aus Versehen vernachlässigt. "Da die anderen Mitglieder der Batman-Familie immer in irgendeiner Form im Hintergrund präsent sind, während man draußen in der Welt das Verbrechen bekämpft oder Geheimnisse aufdeckt, bleiben sie nicht untätig. Es macht also Sinn, dass sie sich auch weiterentwickeln und stärker werden", heißt es dazu. Man kann also wirklich jederzeit wechseln, ohne große Nachteile zu erleben.

Die reine Singleplayer-Community ist jetzt vielleicht im ersten Moment enttäuscht, muss allerdings auch nicht ganz auf Gotham Knights verzichten - zwar wird das Kampfsystem vor allem auf Koop ausgelegt sein, man kann das Spiel allerdings trotzdem auch alleine zocken. Wie gut sich das macht, wird sich im Laufe des Jahres herausstellen - ein offizielles Release-Datum zu Gotham Knights für PC, Playstation und Xbox gibt es aber noch nicht.

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Über den Autor:

Judith Carl

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News Redakteurin

Die Neue bei Eurogamer. Adventure-Freak und Fan von guten Geschichten. Begeisterte Sängerin. Mag Rollenspiel, Podcasts und Trashfilme.

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