Horizon Forbidden West: Wie Guerrilla die Maschinen in Teil zwei verbessert

Auch die Maschinen werden in Horizon: Forbidden West verbessert, wie Entwickler Guerrilla Games erklärt.

Die Welt von Guerrilla Games' Horizon: Forbidden West wäre ohne herumstampfende Maschinen und Roboter nicht komplett.

Dementsprechend bekommt ihr auch in der Fortsetzung wieder eine ganze Reihe solcher Kreaturen zu Gesicht und auch in diesem Bereich hat sich einiges getan.

Was genau, erklärt Guerrilla nun in einem neuen Blogeintrag. Wieder mit dabei sind zum Beispiel der Wächter und das Schnappmaul. Abseits einiger bekannter Kreaturen lauern neue Gefahren auf euch.

Zu diesen zählt der Krallenschreiter und der Mammut-artige Bebenzahn, die ihr bereits im Gameplay-Trailer gesehen habt.

Alte und neue Ideen verknüpft

"Wir haben die Chance, ein neues Gebiet in der Welt von Horizon erkunden", erklärt Principal Machine Designer Blake Politeski. "Es war interessant, herauszuarbeiten, welche Arten von Maschinen in verschiedenen ökologischen Zonen leben würden und wie sie untereinander, mit ihrer Umgebung und natürlich mit den Menschen interagieren. Maschinen sind sozusagen die Aufseher dieser Welt. Wie sie ihre Aufgaben erfüllen und was der Spieler tun kann, um diese Verhaltensweisen zum eigenen Vorteil zu nutzen, war also immer ein faszinierender Aspekt."

Dabei greift das Team auch Ideen auf, die im ersten Teil nicht realisierbar waren, und verknüpft sie mit neuen Konzepten.

Für Teil zwei werden wie gesagt neue Kreaturen hinzukommen, zum Beispiel der Sonnenflügel, der eine größere Flugmaschine sein sollte als der Grauhabicht. Als Inspiration dafür dienten fliegende Reptilien und Urzeitvögel, ebenso sammeln seine Flügel bei sonnigem Wetter Sonnenenergie ein. Gleichzeitig sind sie aber auch an ihren Flügeln verwundbar, was Jäger ausnutzen können.

"Die Designsprache, die mit Horizon Zero Dawn geschaffen wurde, ist immer noch sehr wichtig für uns", erklärt Asset Art Lead Maxim Fleury. "Gleichzeitig versuchen wir, die neuen Maschinen anders und einzigartig zu machen, damit wir die Welt für unsere Spieler erweitern. Die Maschinen in Horizon Forbidden West haben dieses Mal viel mehr Funktionen, was vom Design her eine Herausforderung ist, aber hoffentlich den Spielern bei jeder Begegnung ein einzigartiges Erlebnis bietet."

Bessere Maschinen, bessere Aloy

Einge von Aloys neuen Fähigkeiten und Kampftechniken sollen sich gegen stärkere, schnellere und tödlichere Maschinen als nützlich erweisen. Bei jeder Maschine gibt es mehrere Möglichkeiten, sie zu besiegen.

"Wir haben versucht, dies den Spielern durch das Maschinendesign zu verdeutlichen, und haben Texturen hinzugefügt, um auf die Schwachstellen oder interaktiven Komponenten hinzuweisen", betont Fleury. "Man muss jede Maschine genau studieren, um verschiedene Möglichkeiten zu finden, wie man sie angehen kann."

"Viele Maschinen haben verschiedene Waffen und Verhaltensweisen, durch die man sich einen Vorteil verschaffen kann", ergänzt Politeski. "Dabei geht es nicht nur um das Abschießen von Bauteilen und deren Verwendung. Manche Maschinen können auch passivere Zustände aufweisen, in denen sich der Spieler an sie heranschleichen kann. Wenn zum Beispiel eine Maschine im Boden nach Rohstoffen gräbt, wirbelt sie eine Menge Staub auf - Aloy kann diesen als Tarnung nutzen, um näher heranzukommen."

Insgesamt sollen die Maschinen in Forbidden West "auf fast jede erdenkliche Weise mobiler" sein. Sie können springen, schwimmen, klammern sich an Oberflächen fest. Und aus diesem Grund brauchte eben auch Aloy neue Bewegungsmechaniken. Zugleich könnt ihr anhand von Audiohinweisen das Verhalten der Maschinen verstehen und Bewegungen vorausahnen, es gibt verschiedene Geräusche für Inaktivität, das Alarmieren anderer Kreaturen und für Angriff. Die PS5 soll das mittels 3D-Audio noch präziser vermitteln.

Vorbereiten und überbrücken

Den anfangs erwähnten Bebenzahn bezeichnen beide als einen der furchterregendsten Feinde im Spiel. Er sei nur mit viel Vorbereitung zu besiegen.

"Um auf das Maschinen-(Öko-)System zurückzukommen: Es wurde geschaffen, um das Gleichgewicht auf der Erde aufrechtzuerhalten und sicherzustellen, dass der Mensch das Leben nicht wieder auslöschen kann", heißt es. "Bebenzähne wurden als Kampfmaschinen entwickelt, um andere Maschinenarten zu schützen, damit sie ohne menschliche Einmischung das tun können, wofür sie gebaut wurden. [...] Wir empfehlen, Fallen und außerdem den Zugwerfer zu verwenden. Obwohl sie langsam sind, können sie eine Geschwindigkeit erreichen, bei der sie Aloy leicht zertrampeln können, also macht euch bereit zum Ausweichen. Und nehmt euch vor seinem Flammenwerfer-Rüssel in Acht..."

Wie im Vorgänger kann Aloy außerdem wieder Maschinen überbrücken und für sich kämpfen lassen, diesmal auch mehr Reitmaschinen zum Erkunden und Reiten. Manchmal helfen euch auch welche ungewollt, indem sie euch zu versteckten Rohstoffen führen, nach denen sie suchen.

Horizon: Forbidden West erscheint am 18. Februar 2022 für PlayStation 5 und PlayStation 4.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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