Horizon: Forbidden Wests fast fertige Unterwasserwelten waren Jahre in der Entwicklung

Detailverliebt.

In einem Interview in GQ sprach der Game Director Mathijs de Jonge über ein paar mehr Details im schon fast fertigen Horizon: Forbidden West. Eines dieser Details dürfte euch in dem Gameplay-Trailer zuletzt auch aufgefallen sein, nämlich die Unterwasserwelt. Es dürfte klar sein, dass diese, so wie sie aussieht, nicht über Nacht schnell und nebenbei dazukam, sondern mit ihren Cyber-Walen ein wichtiger Teil der Welt werden dürfte.

"Unsere Entwickler verbrachten unglaublich viel Zeit damit, das Wasser richtig zu rendern und die Wellen zu perfektionieren. Jahre haben sie wahrscheinlich damit verbracht." Mann-Jahre kommen in einer Entwicklung schnell zusammen, wenn 24 Leute einen Monat nichts anderes machen als Wasser zu rendern und da es nicht näher spezifiziert wurde, kann das gemeint sein. Aber trotzdem, das ist viel Zeit dafür, dass es hübsch aussieht, wenn Aloy in die Wellen eintaucht.

Horizon: Forbidden Wests Entwicklung begann bereits parallel zu der des Vorgängers und auch damals noch auf der PS4. Auf dieser wird das Spiel auch erscheinen, aber die PS5, die man nach wie vor praktisch nicht normal kaufen kann, hat ihre Vorteile, wenn ihr das Spiel hier startet. Mathijs de Jonge: "Normalerweise teste ich Teile des Spiels fast jeden Tag und du hattest immer ein paar Minuten, während das Spiel lädt, um noch mal deine Mails zu checken. Jetzt auf dem PS5 Development Kit lädt es so schnell, dass du keine Zeit für irgendwas mehr hast."

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Wasserwelten in Horizon: Forbidden West.

Dieser Effekt ist natürlich nicht ganz neu, so ähnlich war es bei Assassin's Creed: Black Flag damals im Vergleich von der 360-Version zur Xbox One beispielsweise. Aber die fast nicht vorhandenen Ladezeiten sind etwas, das die wenigen glücklichen Besitzer der neuen Konsolen sicher zu schätzen wissen. Das und die Tastsache, dass der Performance Modus zwar sicher das eine oder andere winzige Detail beschneidet, wie zum Beispiel das Moos, auf das die Entwickler auch stolz sind, aber dafür Aloy in 60 FPS Cyber-Dinos jagen lässt.

Da freut es doch, dass Horizon: Forbidden West anscheinend beste Fortschritte macht: "Wir haben erfolgreich die sehr fortgeschrittene Beta beendet, Jetzt sind wir in der letzten Phase der Entwicklung. [...] Es gibt bei einem Spiel dieser Größe immer noch viel zu tun, aber wir sind in den letzten Abschnitten."

Ob das den Release 2021 sicherstellt, ist wohl noch nicht ganz ausgemacht. Hermen Hulst, Director der PlayStation Studios und früher auch bei Guerilla Games, merkt an, dass der Launch-Zeitraum von Ende 2021 noch steht, aber das nicht ganz sicher sei. Nun, selbst wenn es etwas später wird, Horizon: Forbidden West sieht aus wie ein Spiel, auf dass es sich zu warten lohnt. Auch wenn es schwerfällt.

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Über den Autor:

Martin Woger

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Chefredakteur seit 2011, Gamer seit 1984, Mensch seit 1975, mag PC-Engines und alles sonst, was nicht FIFA oder RTS heißt.

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