'PS3-Verschiebung merkwürdig' - Eidos-Chef Ian Livingston

Trotzdem vertraut er Sony

Eidos-Chef Ian Livingston hat gegenüber GamesIndustry.biz seinen Unmut über Sonys PS3-Verschiebung in Europa geäußert. Sonys Entscheidung sei „merkwürdig“ und würde die Loyalität der Konsumenten auf die Probe stellen.

“Ich halte es für eine merkwürdige Enntscheidung, wenn man bedenkt, dass Europa der stärkste Markt für PSone und PS2 war. Das wird sicherlich die Entschlossenheit der Kunden, die der Marke bisher die Treue hielten, auf eine Probe stellen.“, so Livingston.

“Das bedeutet, dass Microsoft den Luxus genießt, seine Xbox 360 zweimal hintereinander zum Weihnachtsgeschäft zu verkaufen, ohne Konkurrenz von Sony. Nintendos Wii kommt nun auch dazu. Ich bin mir sicher, dass Sony es nie so geplant hat, aber jetzt wird es langsam eng. Als Dritter auf den Markt zu kommen, mit der teuersten Konsole überhaupt – das kann nicht deren gewünschte Position sein.“, führt Livingston weiter aus.

Harte Worte? Der gute Mann ist jedoch nicht auf bloßes Bashing aus. Livingston glaubt nämlich trotzdem daran, dass Sony den europäischen Markt dominieren wird: „Am Ende ist es die Software, welche die Hardware verkauft. Und es wird unter Garantie einige Titel geben, die exklusiv für PS3 erscheinen, was die Konsole dann zu einem Pflichkauf macht. Man erinnere sich daran, wie Tomb Raider die PSone-Verkäufe ankurbelte und Grand Theft Auto 3 das PS2-Geschäft antrieb.“

Was die Märkte außerhalb Europas betrifft, sieht er Sonys Chancen nicht ganz so groß. Livingston denkt, dass Nintendo wahrscheinlich in Japan siegt und die Xbox 360 in den USA dominieren wird. „Xbox 360 wird wohl in den USA siegen, weil Microsoft ein Jahr Vorsprung und die Online-Möglichkeiten absolut gefestigt haben.“

Weiterhin lässt er uns wissen, dass „man Sony nie unterschätzen darf und die PS3 ein Erfolg wird, auch wenn manche das Gegenteil behaupten. Sony ist das beste Consumer-Electronics-Unternehmen der Welt und Playstation ist ein wichtiger Teil ihres Erfolgs. Sie werden es schaffen.“

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Ahmet Iscitürk

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