Innenminister verständigen sich auf ein Verbot von 'Killerspielen'

Soll schnellstmöglich umgesetzt werden

Wie Welt Online berichtet, hat sich die Innenministerkonferenz in Bremerhaven auf ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von "Killerspielen" geeinigt.

Diese Entscheidung sei eine direkte Reaktion auf den Amoklauf in Winnenden und mögliche neue Amokläufe. Daher will man das Verbot "so schnell wie möglich umzusetzen".

Laut Welt Online heißt es in der Beschlussvorlage wie folgt:" Für Spiele, bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist, ein ausdrückliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot so schnell wie möglich umzusetzen."

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann gegenüber Welt Online: "Durch Killerspiele sinkt die Hemmschwelle zur Gewalt. Amokläufer haben sich vor ihren Taten immer wieder mit solchen Spielen beschäftigt. Eine Konsequenz aus Winnenden kann nicht nur eine Verschärfung des Waffenrechts sein, das die Innenministerkonferenz bestätigt hat."

Schünemann forderte den Bundestag weiterhin auf, das Verbot noch vor den Wahlen im Herbst zu ermöglichen.

Zuletzt hatte die große Koalition bereits ein Verbot von Paintball und ähnlichen Aktivitäten geplant, es nach massiven Protesten der Freizeitsportler jedoch wieder verworfen.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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