Jordan Thomas: BioShock 2 funktioniert auch ohne Mitarbeit von Ken Levine

Indem man dem Original treu bleibt

Nachdem kürzlich bekannt wurde, dass BioShock-Erschaffer Ken Levine kaum etwas mit dem Nachfolger zu tun hat, kamen bei vielen Spielern Sorgen auf, dass die Fortsetzung nicht die hohen Standards des ersten Teils erreichen könnte.

Laut Creative Director Jordan Thomas stellt das allerdings kein Problem dar, da man alles mögliche getan habe, um dem Vorgänger gerecht zu werden.

"Ich habe am ersten Teil gearbeitet und eine Menge gelernt, als ich bei Irrational Boston war. Und ich denke, dass ich lange und hart daran gearbeitet habe, alles zu absorbieren, was mit dem Canon von Rapture und dem Mythos von BioShock zusammenhängt, um den Namen mit großem Respekt behandeln, während wir gleichzeitig neue Mysterien in dieses Setting einbringen."

"Ich hätte auch einfach sagen können 'Oh, jetzt ist es meins! Lasst uns all diese albernen Sachen machen, die nicht passen!' Meine Pflicht gegenüber Ken und jedem, der am ersten Teil gearbeitet hat, besteht aber darin, die Marke in einer Art und Weise zu erweitern, die ihre harte Arbeit respektiert."

"Ich denke, für Spieler und Fans gibt es eine Menge wirklich starker Mysterien, die auf dem aufbauen, was sie wissen. Was neue Spieler anbelangt, haben wir meiner Meinung nach einen ziemlich guten Job getan und sprechen mit dem anfänglichen Content zwei Zielgruppen zugleich an", so Thomas. "Man muss den ersten Teil nicht gespielt haben, um Spaß mit dem Nachfolger zu haben. Meine wahre Antwort darauf ist also, dass es eines meiner vorrangigsten Ziele war, die Marke mit Respekt zu behandeln."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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