Last of Us geht offiziell bei HBO in Serie - "für eingefleischte Fans und Neulinge der Saga"

Ellie und Co. kommen offiziell ins Fernsehen.

  • HBO hat die neue Fernsehadaption von Last of Us abgesegnet
  • Verantwortlich sind unter anderem Craig Mazin und Neil Druckmann
  • Sie wird Elemente der Originalspiele, aber auch neue Szenen enthalten

HBO hat grünes Licht für die neue Fernsehadaption von The Last of Us gegeben. Der Hollywood Reporter bestätigt, dass das Projekt bereits voranschreitet - unter der Aufsicht von Craig Mazin von Chernobyl, Carolyn Strauss, ebenfalls von Chernobyl und Game of Thrones, sowie Neil Druckmann, dem Autor des Spiels. Bereits im März wurde angekündigt, dass eine Adaption in der Entwicklung ist, aber nun hat sie die letzte Hürde auf dem Weg zur Realisierung genommen.

Zudem arbeiten PlayStation Productions, Word Games und natürlich Naughty Dog daran mit. Insgesamt ist noch nicht so viel über das Projekt bekannt, es scheint allerdings so, dass die Show die Ereignisse des Originalspiels verfolgen wird, in dem die vierzehnjährige Ellie von Joel aus der Quarantänezone geschmuggelt wird.

"Craig und Neil sind Visionäre in einer eigenen Liga", so Francesca Orsi von HBO Programming. Des Weiteren prophezeit sie, dass die Serie unter dieser Leitung sicherlich sowohl bei eingefleischten Fans von The Last of Us als auch bei Neulingen der Saga anklang finden wird.

"Wir sind begeistert, mit HBO und diesem fantastischen Kreativteam zusammenzuarbeiten, um die Last-of-Us-Serie zum Leben zu erwecken", fügten Jeff Frost, Präsident der Sony Pictures TV Studios, und Asad Qizilbash, PlayStation-Productions-Chef, in einer Erklärung hinzu.

Mazin erklärte kürzlich gegenüber BBC, dass die Serie sowohl neues Material als auch neu arrangierte Szenen aus den beiden Spielen der Serie enthalten wird. "Unser Ziel ist es nicht, eure Liebe für The Last of Us aufrecht zu halten", sagt Mazin zum Serien-Projekt, "sondern dafür zu sorgen, dass ihr euch auf eine andere Art und Weise wieder in die Geschichte verliebt." Ihm zufolge sei es natürlich zwar eine andere, passivere Art, Informationen aufzunehmen, wenn man eine Serie guckt, anstatt die Geschichte zu spielen, aber sie gibt auch die Möglichkeit, noch mehr über die Charaktere zu erzählen. "Ich glaube, wir haben da etwas Gutes in Gang gesetzt", so Mazin.

"Wenn ihr das Spiel gespielt habt, ist es unsere Absicht, dass ihr euch die Show anseht und sagt: 'Das hat nichts von dem verletzt, was ich an dem Spiel geliebt und was ich in dem Spiel gesehen habe, aber es hat mir auch eine ganze Menge mehr gebracht - Dinge, die ich nicht wusste, wirklich erstaunliche Dinge."

Wann genau die Serie herauskommt und wann wir mit einer deutsch synchronisierten Version rechnen können, ist allerdings noch unklar. Vermutlich ist mit einer englischen Veröffentlichung frühestens Ende 2021, eher erst 2022 zu rechnen.

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Über den Autor:

Judith Carl

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Die Neue bei Eurogamer. Adventure-Freak und Fan von guten Geschichten. Begeisterte Sängerin. Mag Rollenspiel, Podcasts und Trashfilme.

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