Lovecraft vs. Call of the Sea - Wie viel Cthulhu steckt im Spiel?

Judith und Ana tauchen ab

Kosmischer Horror ist, wenn Menschen nicht mehr mit dem eigenen Verstand erfassen können, was um sie herum passiert. Unvorstellbare Farben, undefinierbare Materie oder eine Hautkrankheit, die darauf hinweist, dass man selbst mittlerweile einer Fischmensch-Spezies angehört.

Das klingt alles ein wenig eigenartig und eklig, aber man kennt es, denn der Genre-prägende Autor Howard Phillips Lovecraft hielt diese Angst vor dem Unbekannten in Kurzgeschichten fest. Lovecraft ist so bekannt und beliebt, dass seine Werke nicht zuletzt sogar von Sherlock-Schöpfer Sir Conan Doyle aufgegriffen wurden, sondern bis heute immer wieder in Filmen, Serien oder eben Videospielen auftauchen.

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Ein Spiel, das sich Lovecrafts Universum ganz bewusst zu eigen gemacht hat ist Call of the Sea. Die Reise von und mit Protagonistin Norah im Jahre 1930 auf eine Insel bei Tahiti zeigt eine neue, frische Perspektive auf den Autor.

Das liegt nicht nur an der Mischung aus 'Point and Click' und 'Walking Simulator' im Gameplay, sondern vor allem am Umgang mit der Andersartigkeit. Wie und ob das überhaupt noch irgendwas mit H.P. Lovecraft zu tun hat und warum die Entwickler diese Richtung einschlagen, diskutieren Judith und ich ausführlich (und spoilerfrei) im Video. Viel Spaß damit!

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Über den Autor:

Martin Woger

Martin Woger

Chefredakteur  |  martinwoger

Chefredakteur seit 2011, Gamer seit 1984, Mensch seit 1975, mag PC-Engines und alles sonst, was nicht FIFA oder RTS heißt.

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