Mass Effect 2: Importierter Spielstand wirkt sich 'von Anfang bis Ende' aus

Kleine und große Einflüsse

Im Gespräch mit PC World spricht BioWares Casey Hudson unter anderem ausführlich über den Import von Spielständen in Mass Effect 2.

"Es ist komplett anders als alles, was ihr bisher gespielt habt, weil es sich buchstäblich und möglicherweise auf alles auswirkt, was passiert", sagt er.

"Wenn ihr den ersten Teil spielt, setzt ihr lediglich Variablen fest. Während die Story dann voranschreitet, wissen wir, dass ihr auf einem bestimmten Planeten eine bestimmte Sache getan habt. Im Spiel können wir diese Dinge dann abrufen. Euer Spielstand enthält all diese Informationen."

"Wenn ihr ihn in Mass Effect 2 importiert, können wir damit weitermachen. Es geht auch nicht nur darum, wie euer Ende aussah oder ein paar der größeren Entscheidungen abliefen. Wisst ihr, wir hätten einfach ein Gespräch an den Anfang setzen und euch fragen können, was ihr getan habt - anschließend ginge es weiter. Es sind buchstäbliche Hunderte von Sachen."

"Wann immer ein Handlungsbogen oder ein Charakter in Mass Effect 2 auftaucht, denken wir darüber nach, was man möglicherweise im ersten Teil getan hat, das besagte Situation oder die Figur betreffen könnte", so Hudson. "Wir können jede Variable berücksichtigen und das, was in dem Moment passiert, dynamisch verändern. Das fängt mit kleineren Dingen an, zum Beispiel war Conrad Verner ein Fan von Commander Shepard. Man traf diesen Typ gewissermaßen in einer Gasse und kann nett zu ihm sein oder sich wie wie ein Idiot verhalten. Zu diesem Zeitpunkt habt ihr es vielleicht als banale RPG-Unterhaltung betrachtet - guter Junge, böser Junge - und das wars dann."

"Springt nun zwei Jahre in die Zukunft. Ihr spielt Mass Effect 2 und, oh mein Gott, wer ist das? Es ist Conrad Verner!", fährt Hudson fort. "Basierend auf dem, was ihr getan habt, realisiert ihr, dass dieser Moment im ersten Teil vielleicht nach Zeitverschwendung aussah, aber nun ist Conrad zurück und in einem Spiel, das ihr zwei Jahre später spielt, in einen Handlungsbogen verwickelt... und das, was ihr vor zwei Jahren getan habt, hat bedeutsame Auswirkungen auf das, was passieren wird. Das ist nur ein kleines Beispiel."

Auch das Aussehen der Citadel wird von euren Handlungen im ersten Teil beeinflusst. Wer selbigen noch nicht durchgespielt hat, sollte nun nicht unbedingt weiterlesen.

Wenn ihr den Rat zum Ende gerettet habt, erinnert alles mehr oder weniger an den Vorgänger. Ansonsten haben weiterhin Menschen die Kontrolle. Auch Dialoge, Schilder oder Lautsprecherdurchsagen werden davon beeinflusst.

"Es ist mit dem gesamten Spielerlebnis verknüpft, von Anfang bis Ende."

Mehr zum zweiten Teil erfahrt ihr in der Vorschau zu Mass Effect 2.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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