Metroid kommt auf die Switch: Dread erscheint am 8.10.

Entwickelt von Mercury Steam.

Nintendo hat auf seiner Direct überraschend ein neues Metroid angekündigt, das nicht auf den Namen Metroid Prime 4 hört. Tatsächlich wird es sogar noch vor Retro Studios' 3D-Ableger erscheinen.

Metroid Dread ist das erste neue 2D-Metroid seit 19 Jahren und sah im gezeigten Trailer ziemlich temporeich aus. Ein wenig Verwirrung verursachte zunächst dass als erster Titel "Metroid 5" eingeblendet wurde. Etwas später erschien dann der richtige Name auf dem Bildschirm. Aber vielleicht ist das ein Zeichen, wie viel Vertrauen Nintendo in das Spiel setzt?

Hier ist jedenfalls der Gameplay-Trailer zu dem Titel, der am 8.10. erscheinen wird:

"Wie der Name 'Dread' schon vermuten lässt, sorgt dieses Metroid-Spiel für eine neue Atmosphäre und stellt Samus vor zahlreiche neue Bedrohungen", heißt es vonseiten Nintendos.

Yoshio Sakamoto, der Erfinder der Reihe, ist zum Glück wieder beteiligt. Das Other-M-Experiment wiederholt sich also offenkundig nicht. Im folgenden Video über die Entwicklungsgeschichte äußert er sich ein wenig eingehender mit der Entstehung des Spiels und bekräftigt erneut die einleitenden Kommentare in Bezug auf den Titel: Dread repräsentiere eine unnachgiebige Bedrohung, die der scheinbar unbesiegbaren Samus Aran nachfolgt. Das klingt ein wenig nach Mr. X aus Resident Evil 2.

Und siehe: Der Roboter im Trailer - E.M.M.I. genannt - ist ein wiederkehrendes Wesen, das Samus nach dem Leben trachtet und das man mit Geschicklichkeit und Grips austricksen muss.

Die Idee dazu habe man bereits vor 15 Jahren gehabt, sie dann aber zu den Akten gelegt, weil die Technologie noch nicht bereit gewesen sei, das Konzept zum Leben zu erwecken. All die Jahre hindurch habe man nicht den Eindruck gemacht, das Spiel so umsetzen zu können, wie es ursprünglich gedacht war. Sakamoto hatte das Konzept bereits so gut wie aufgegeben, aber als man mit Mercury Steam an Samus Returns zusammenarbeitete, sei er sich klar gewesen, dass es mit Dread klappen könnte. Das Resultat übertreffe das ursprüngliche Konzept.

Mercury Steam sitzt in Spanien und hat für Konami das Castlevania-Reboot Lords of Shadow entwickelt.

Zu Metroid Prime 4 haben wir auf der kompletten Direct nichts gehört oder gesehen. Retro braucht wohl noch ein wenig Zeit.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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