Microsoft Flight Simulator 2020: Systemanforderungen und die besten Einstellungen

Die relevanten PC-Komponenten und welche Optionen was bringen.

Wollt ihr die Laufbahn als Pilot im neuen Flugsimulator einschlagen, solltet ihr als Erstes die Microsoft Flight Simulator 2020 Systemanforderungen prüfen, denn die beeindruckende Optik verlangt eurem PC einiges ab. Wir haben daher die offiziellen Anforderungen für minimale, empfohlene und ideale AMD/Radeon- und Intel/Nvidia-Systeme auf dieser Seite zusammengefasst. Unabhängig davon, welche Komponenten ihr habt, könnt durch Feintuning in den Microsoft Flight Simulator 2020 Einstellungen leicht mehr FPS herausholen. An welchen Schrauben ihr dafür drehen müsst, und welche Grafikeinstellungen was bewirken, erfahrt ihr nachfolgend.

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Wenn ihr auf die Konsolen-Version wartet, erfahrt hier alles über den Microsoft Flight Simulator 2020 Xbox Release. Bis es soweit ist, könnt ihr ja schon einmal einen Blick auf alle Flugzeuge und Lackierungen im Microsoft Flight Simulator 2020 werfen und alle Microsoft Flight Simulator 2020 Erfolge und Freischaltbedingungen checken.

Die besten Microsoft Flight Simulator 2020 Grafikeinstellungen für mehr FPS

Selbst anständige Gamer-Boliden mit 10-Kern CPUs, 32GB RAM und Nvidias Geforce RTX 2080 Ti kommen ins Schwitzen, wenn es darum geht, die virtuelle Erde möglichst realistisch und detailgetreu darzustellen. Viel mehr als ein kleiner Snack ist ein solches Setup für den Flugsimulator auch nicht, wenn man die Auflösung / FPS Richtung 4K@60fps hochschraubt und die Details erhöht.

Glücklicherweise reicht die Anforderungspalette auch weit nach unten (natürlich dann mit grafischen Abstrichen) und bietet eine Menge Tuning-Potenzial. Bereits beim ersten Start prüft der Flugsimulator, welche Hardware vorhanden ist und gibt euch dementsprechend eine Empfehlung für eines der vier vorgefertigten Presets "Ultra", "Hoch", "Mittel" und "Niedrig". Für den Anfang ist das Okay, doch mit ein paar kleinen Anpassungen kann man noch einiges mehr rausholen, ohne dabei viel von der Grafikqualität zu verlieren.

Wer kein Feintuning betreiben will, reduziert einfach die Preset-Stufe (sofern nicht schon ganz unten) und erhöht damit die FPS auf Kosten der Grafikqualität. Im reinen Optik-/Leistungsverhältnis holt ihr auf den Stufen "Mittel" und "Hoch" am meisten raus. Auf "Niedrig" wirkt die Welt dagegen extrem unscharf und auf "Ultra" sind selbst 30 FPS nicht immer drin. Wir raten daher zum Feintuning.

In den Grafikoptionen gibt es unzählige Schrauben, an denen ihr drehen könnt. Allerdings lassen sich die Einstellungen nur schwer pauschalisieren, denn den besten Kompromiss aus Leistung und Qualität muss jeder für sich selbst finden. Nachfolgend erklären wir euch, welche Grafikeinstellung für was zuständig ist, und damit ihr auch wisst, wie viel Leistung ihr bei einer Einstellung herausholen könnt, geben wir euch in Klammern eine Wertungsstufe von 1 bis 5 an. Eine Option mit einer "Wertung: 1" bedeutet, dass ihr hier einen sehr größten Leistungsgewinn herausholen könnt, während eine "Wertung: 5" kaum Einfluss auf die Performance hat.

  • Anzeigemodus (Wertung: 3) - Wir raten zum "Vollbild" (räumt dem MFS gleichzeitig hohe Priorität ein).
  • Auflösung (Wertung: 1) - 1920x1080 reicht in der Regel vollkommen aus. Wer eine aktuelle, leistungsstarke Grafikkarte besitzt, kann auch bis zu 2560x1440 hochgehen. Von 4K raten wir ab, sonst müsst ihr zu viele Effekte opfern, um flüssige FPS zu erreichen.
  • HDR10 (Wertung: 4) - Hochkontrastbilder könnt ihr aktiveren, sofern euer Monitor HDR unterstützt.
  • Qualität: Globales Rendering (Wertung: 1) - Das sind die Presets. Ihr könnt zwischen "Ultra", "Hoch", "Mittel", "Niedrig" oder "Benutzerdefiniert" wählen. Wenn ihr kein Feintuning betreiben wollt, reduziert einfach die Stufe. Nehmt ihr selbst Anpassungen vor, wird hier automatisch "Benutzerdefiniert" angezeigt.
  • VSYNC (Wertung: 3) - Passt die FPS an die Bildwiederholungsrate eures Monitors an, um Grafikfehler zu vermeiden. Sollte immer eingeschaltet sein, es sei denn es treten massive Probleme wie Freeses oder FPS Drops auf.
  • Max. Bildwiederholrate (Wertung: 1) - Ihr könnt hier zwischen 20 FPS, 30 FPS und 60 FPS wählen. Je nach Hardware, Auflösung und Effekte solltet ihr bei 30 FPS bleiben und nur bei einem sehr starken Rechner auf 60 FPS hochgehen. Der empfundene Unterschied ist durch den relativ langsamen Spielfluss nicht allzu groß, die erforderliche Leistung dagegen sehr.
  • Render-Skalierung (Wertung: 2) - Hier könnt ihr die Skalierung fürs 3D Rendering anpassen. Belasst die Einstellung lieber bei 100 und reduziert erst einmal alles andere, denn hier wird die Welt schnell schwammig und unscharf oder überscharf. Nur bei extrem schwachen PCs, solltet ihr bis etwa 70 herunterschrauben.
  • Anti-Aliasing (Wertung: 4) - Hier könnt ihr die verschiedenen Stufen der Kantenglättung aktivieren oder sie ganz deaktivieren. Bei schwachen System sollte ihr die Kantenglättung auf "Aus" setzten, sonst könnt ihr sie auf "FXAA" lassen. Eine höhere Stufe (DLAA, TAA) braucht deutlich mehr Leistung und macht nur bei starken Systemen Sinn.
  • Grad der Detailgenauigkeit des Terrains (Wertung: 1) - Beeinflusst, wie viele Details am Boden dargestellt werden (Schnee, Matsch, Sand etc). Am besten probiert ihr selbst aus, was euch gefällt und was euer PC schafft. Die Einstellungen wirken vor allem auf weiter entfernte Gebiete aus. "Mittel" bietet die beste Balance zwischen Leistung und Qualität.
  • Vektordatenmenge für Terrain (Wertung: 3) - Hier bestimmt ihr, wie detailliert die Tessellation des Terrains dargestellt wird. Das macht sich am deutlichsten auf Ozeanen, Seen, Flüssen und Straßen bemerkbar (es sind blockartige Muster zu erkennen). Probiert am besten zuerst "Mittel" aus und reduziert oder steigert dann.
  • Gebäude (Wertung: 2) - Hier stellt ihr ein, wie detailgenau die Gebäude auf der Welt dargestellt werden (Schmutz, Lampen, Schalter, Tore etc.). Neben der Detailgenauigkeit des Terrains könnt ihr hier mit am meisten Leistung herausholen, wenn ihr auf "Mittel" bei guten Systemen respektive "Niedrig" bei schwachen Systemen heruntergeht.
  • Bäume (Wertung: 3) - Wie die Option "Gebäude", nur eben für Bäume. Je nach Gebiet könnt ihr hier einige FPS herausholen, wenn ihr über viele Wälder fliegt. "Mittel" bei guten Systemen respektive "Niedrig" bei schwachen Systemen reicht hier locker aus.
  • Gras und Büsche (Wertung: 2) - Wie die Option "Gebäude" oder "Bäume", nur für Gras und Büsche. Auf niedrig seht ihr nur verschiedene Grüntöne, die Gras andeuten, auf höheren Stufen werden richtige Grasbüschel und Halme gerendert, was jedoch ordentlich Leistung frisst. "Mittel" bei guten / "Niedrig" bei schwachen Systemen.
  • Grad der Detailgenauigkeit von Objekten (Wertung: 1) - Beeinflusst die Darstellungsqualität von Dingen wie Mülltonnen, Autos, Telefonmasten, Windrädern (etc.) so weit, bis ihr jede Schraube sehen könnt. Die Einstellungen wirken sich vor allem auf weiter entfernte Gebiete aus und sind aus der Entfernung im Flugzeug kaum wahrzunehmen. Wir raten zu "Niedrig" oder "Mittel".
  • Volumetrische Wolken (Wertung: 2) - Die Wolken zählen zu den Besten, die bislang in Spielen zu sehen waren. Das kostet jedoch ordentlich Leistung. Auf der anderen Seite seht ihr die Wolken im Flugzeug so gut wie immer, daher lohnt sich hier eine "Hohe" Einstellung, wenn es euer System schafft.
  • Texturauflösung (Wertung: 2) - Höhere Einstellungen führen auf Kosten der FPS zu viel realistischeren Texturen der Umgebung (scheint sich nicht auf den unmittelbaren Bereich wie das Cockpit auszuwirken). Wir raten zum Mittelweg, wenn es eure Hardware hergibt, ansonsten könnt ihr auch weiter runterschrauben.
  • Anisotrope Filterung (Wertung: 2) - Beeinflusst die Qualität von Texturen und Oberflächen bei schrägen Betrachtungswinkeln. Aus dem Flugzeug ist das quasi nicht wahrzunehmen, daher solltet ihr hier ruhig auf eine niedrige Einstellung heruntergehen oder ganz ausschalten.
  • Texturen-Supersampling (Wertung: 2) - Beim Supersampling werden Bilder mit einer höheren Auflösung gerendert und anschließend auf die Auflösung des Monitors herunterskaliert. Das erhöht die Qualität von Texturen dramatisch, kostet aber massiv Leistung. Wir empfehlen eine niedrige oder mittlere Einstellung. Der Effekt fällt im Flugsimulator vor allem bei größerer Distanz positiv auf. Diese Einstellung scheint nur in Verbindung mit der anisotropen Filterung wirksam zu sein.
  • Textursynthese (Wertung: 2) - Bei der Textursynthese werden aus einer kleineren Beispiel-Texturen größere Bilder bei gleichbleibenden Strukturinhalt und Proportionen erzeugt, um Details in Texturen (insbesondere aus der Ferne) zu verbessern. Aus dem Flugzeug ist davon aber kaum etwas zu erkennen, daher solltet ihr diese Leistungshungrige Option auf "Niedrig" oder "Mittel" belassen.
  • Wasserauflösung (Wertung: 2) - Passt das Detailniveau der Wellensimulation an, um realistischere Wellen in Ozeanen zu erzeugen. Bei geringerer Stufe erscheinen die Ozeane flacher und weniger dynamisch in der Bewegung. Hier müsst ihr selbst entscheiden, ob ihr Leistung für schönere Wellen opfert. Wir raten zu "Niedrig" oder "Mittel".
  • Shadow Mapping (Wertung: 3) - Bestimmt ihr die Auflösung von Schatten an. Ein höherer Wert führt zu genaueren und detaillierteren Schatten von komplexeren Objekten, was auf Kosten von Leistung geht. Da ihr die schärferen Schatten hoch am Himmel aber kaum sehen könnt, raten wir zu einer niedrigen Auflösung.
  • Terrainschatten (Wertung: 2) - Passt die Auflösung von Geländeschatten für entferntes Gelände an, wodurch wesentlich mehr Details bei den Geländeschattierungen aus großer Ferne zu sehen sind. Bei einem niedrigen Wert wirken Schatten weicher und verschwinden eher, bei einem hohen Wert werden Schatten auch bei großer Sichtdistanz scharf dargestellt. Die etwas schönere Schatten kosten sehr viel Leistung, daher solltet ihr einen niedrigen Wert (256) wählen oder sie gleich ausschalten.
  • Kontaktschatten (Wertung: 3) - Hier passt ihr die Schattenqualität für Objekte im nahen Sichtbereich an, was zu detaillierteren Schatten für Objekte in der Nähe führt. Das macht sich besonders im Cockpit bemerkbar, daher lohnt es sich, hier eine mittlere oder hohe Einstellung zu wählen.
  • Windschutzscheibeneffekte (Wertung: 4) - Passt das Detailniveau für Regeneffekte und Reflexionen an den Fensterscheiben des Flugzeugs an. Das ist besonders in der Cockpit-Ansicht zu sehen. Da der Effekt für eine bessere Immersion sorgt, solltet ihr hier nicht allzu sparsam sein. Je nach System raten wir zu "Mittel" oder "Hoch".
  • Umgebungsverdeckung (Wertung: 2) - Diese Option sorgt für künstliche Schatten auf sich nahen Objekten und Oberflächen, um das Lichtspiel ohne große Auswirkungen auf die Leistung zu verbessern. Im Endeffekt habt ihr hiermit eine bessere Objekttiefe, was die Welt sichtbar verschönert. Es lohnt sich also, zumindest eine niedrige Stufe zu wählen. Wenn es euer PC hergibt, könnt ihr auch gerne höher gehen.
  • Spiegelungen (Wertung: 4) - Passt die Qualität von Reflexionen auf spiegelnden Oberflächen an (Wasser, Glasfronten von Gebäuden etc.). Niedrige Werte sorgen für verschwommene oder sogar gar keine Reflexionen. Sie sind zwar nicht essenziell und fressen einige Leistung, dennoch solltet ihr hier eine mittlere oder hohe Stufe wählen, wenn es euer PC zulässt - sobald ihr mal an einer Stadt wie New York oder London vorbeifliegt, wisst ihr, wieso.
  • Lichtstrahlen (Wertung: 4) - Passt die Darstellung von Lichtstrahlen von hellen Quellen an, was dem Licht-Schattenspiel mehr Tiefe verleiht. In der Praxis kommt das nicht häufig vor und ist nicht besonders auffällig, daher solltet ihr "Niedrig" oder "Aus" wählen.
  • Bloom (Wertung: 5) - Passt den Linseneffekt von Lichtquellen an. Das wirkt realistischer, kann aber auch stören (blenden). Da die Einstellung kaum Einfluss auf die Performance hat, kommt es hier ganz auf euren Geschmack an.
  • Schärfentiefe (Wertung: 3) - Hier passt ihr den Detailgrad der Hintergrundunschärfe an. Beim Betrachten bestimmter Objekte erscheint dadurch nur ein Teil davon scharf, Objekte erhalten mehr Tiefe. Wir raten zu einer niedrigen oder mittleren Einstellung als Kompromiss zwischen Leistung und Qualität. Ihr könnt sie aber auch ausschalten, wenn es euch nicht gefällt und ihr mehr FPS rausholen wollt.
  • Linsenkorrektur (Wertung: 4) - Dieser Prozess korrigiert die Verzerrung des Kameraobjektivs. Entscheidet hier selbst, was euch besser gefällt. Da der Effekt beim Spielen kaum merkbar ist, könnt ihr es ruhig ausschalten, um mehr Leistung zu gewinnen.
  • Blendenflecken (Wertung: 4) - Fügt hellen Lichtquellen Blendenflecken hinzu. Entscheidet selbst, was euch besser gefällt. Auf die Performance hat das nur geringen Einfluss.
  • Generische Flugzeugmodelle verwenden [KI-Flugverkehr] (Wertung: 3) - Wenn aktiviert, werden für die von der KI gesteuerten Flugzeugmodelle einfache Standardmodelle verwendet, was vor allem die CPU- und RAM-Auslastung reduziert. Dafür seht ihr aber auch nicht so viele verschiedene Flugzeuge. Wir raten zu "Aus", wenn es euer System mitmacht.
  • Generische Flugzeugmodelle verwenden [Mehrspieler] (Wertung: 3) - Wie oben, nur für den Mehrspielermodus. Schaltet die Option ein, wenn eure CPU- und RAM-Auslastung zu hoch ist.

Ihr habt eure perfekten Grafikeinstellungen gefunden und wollt nun ein paar tolle Bilder schießen? Hier erfahrt ihr, wie ihr für den perfekten Hintergrund im Microsoft Flight Simulator 2020: Von jedem Ort der Welt mit zwei Klicks starten und mit der Aktiven Pause den Fotomodus im Microsoft Flight Simulator 2020 aktivieren könnt, um ein schönes Bild einzufangen.

Diese Faktoren beeinflussen die FPS beim Spielen am stärksten

Die FPS hängen nicht nur von eurer Hardware und euren Einstellungen ab, sondern auch, wie ihr spielt. Mithilfe des Entwicklermodus des Microsoft Flight Simulator 2020 (zu finden unter "Optionen → Allgemeines → Entwickler → Entwicklermodus") kann man während des Spieles leicht selbst feststellen, wie die Performance aussieht und was sie einbrechen lässt. Außerdem seht ihr auch, welche Hardwarekomponente gerade dafür sorgt, dass die Leistung einknickt. Lasst ihr das hilfreiche Tool einmal bei euch laufen, werdet ihr feststellen, dass es ein paar Faktoren gibt, die massiv FPS fressen:

  • Die Kameraperspektive - Normalerweise würde man erwarten, dass die Außenansicht mehr Rechenleistung erfordert, als die Cockpit-Ansicht, da das Armaturenbrett vieles der Landschaft verdeckt und durch die Fenster nicht viel zu sehen ist. Allerdings ist das genaue Gegenteil der Fall: In der Cockpit-Ansicht fallen die FPS und die Detailstufen sinken. Das liegt daran, dass die dynamischen Anzeigen und Steuerelemente des Flugzeugs so detailliert und realistisch dargestellt werden. Dementsprechend frisst das Cockpit eines Jumbojets auch mehr Leistung, als das einer Cessna. Hinzu kommen noch weitere Effekte wie Spiegelungen im Fenster, die in der Außenansicht nicht dargestellt werden müssen.
  • Die Flughöhe - Fliegt ihr weit oben und könnt quasi über den halben Erdball sehen, muss die Grafikkarte viel Terrain berechnen, das sich bewegt, und mit allerlei zusätzlichen Effekten versehen ist. Fliegt ihr dagegen in 1.000 Fuß Höhe über einen Acker, hat sie dagegen nicht viel zu tun. Klar, hier gibt es dann viel mehr Objektdetails, doch das ist nichts im Vergleich dazu, einen Kontinent zu berechnen.
  • Die Geländebeschaffenheit - Wenig überraschend muss sich eure Daddelkiste deutlich mehr anstrengen, wenn ihr über eine Großstadt mit vielen verglasten und spiegelnden Hochhäusern fliegt, als wenn ihr über eine Steppe in Afrika segelt. Je mehr Details (Häuser, Tiere, Autos etc.) und Effekte (Licht, Schatten, Schärfe etc.) hier ins Spiel kommen, desto schneller und mehr rauschen die FPS in den Keller.
  • Die Live-Daten - Aktiviert ihr alle Datenstreams für Wetter, Verkehr und Satelliteninformationen, müssen diese Informationen natürlich auch in sichtbare Objekte umgesetzt werden, die nicht automatisiert generiert werden. Das kostet zusätzliche Leistung, die sich auch bei den FPS bemerkbar macht. Es ist nicht viel - bei uns waren es etwa 2 bis 6 FPS - doch auch das Spiel eine Rolle.

Die minimalen Systemanforderungen des Microsoft Flight Simulator

Interessanterweise sind die Systemanforderungen für den Microsoft Flight Simulator 2020 recht weit gefächert: Klar, für flüssige 4K Auflösung mit HDR und allen Effekten ist bei der Hardware unendlich Luft nach oben, doch auf der anderen Seite reicht bei einem Intel/Nvidia-System bereits eine sechs Jahre alte Intel i5-4460 und eine sieben Jahre alte Nvidia GTX 770 aus, um vom Boden abheben zu können. Bei AMD / Radeon-Systemen darf die Hardware nicht ganz so alt sein, da AMD erst mit dem Ryzen-Zeitalter wieder in Existenz getreten ist. Dennoch gibt es die minimal geforderte Ryzen 3 1200 bereits seit drei Jahren und die Radeon RX 570 ist fast genauso alt.

Die minimalen Systemanforderungen für Intel / Nvidia-Systeme

  • Betriebssystem: 64 Bit Windows 10 (November 2019 Update 1909)
  • CPU: Intel i5-4460
  • GPU: Nvidia GTX 770
  • VRAM: 2 GB
  • RAM: 8 GB
  • Festplatte: 150 GB freier Speicherplatz
  • Internetbandbreite: 5 Mbps

Die minimalen Systemanforderungen für AMD / Radeon-Systeme

  • Betriebssystem: 64 Bit Windows 10 (November 2019 Update 1909)
  • CPU: Ryzen 3 1200
  • GPU: Radeon RX 570
  • VRAM: 2 GB
  • RAM: 8 GB
  • Festplatte: 150 GB freier Speicherplatz
  • Internetbandbreite: 5 Mbps

Die empfohlene Hardware für AMD / Radeon und Intel / Nvidia

Bei den empfohlenen Komponenten zieht die Schraube schon deutlich an. Die hier geforderten Komponenten sind - mit Ausnahme der sechs Jahre alten Nvidia GTX 970 - nicht älter als zwei bis drei Jahre. Da das Durchschnittsalters eines deutschen PCs rund fünf Jahre beträgt, dürften an dieser Hürde bereits einige Daddelkisten scheitern. Wenn ihr euren PC also nicht in den letzten Jahren aufgerüstet oder gleich einen Neuen angeschafft habt, müsst ihr die Grafik-Einstellungen und -Effekte wohl oder übel reduzieren.

Die minimalen Systemanforderungen für Intel / Nvidia-Systeme

  • Betriebssystem: 64 Bit Windows 10 (November 2019 Update 1909)
  • CPU: Intel i5-8400
  • GPU: Nvidia GTX 970
  • VRAM: 4 GB
  • RAM: 16 GB
  • Festplatte: 150 GB freier Speicherplatz
  • Internetbandbreite: 20 Mbps

Die empfohlenen Systemanforderungen für AMD / Radeon-Systeme

  • Betriebssystem: 64 Bit Windows 10 (November 2019 Update 1909)
  • CPU: Ryzen 5 1500X
  • GPU: Radeon RX 590
  • VRAM: 4 GB
  • RAM: 16 GB
  • Festplatte: 150 GB freier Speicherplatz
  • Internetbandbreite: 20 Mbps
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Damit der Microsoft Flight Simulator 2020 zeigen kann, was in ihm steckt, darf euer PC nicht zu alt sein.

Die idealen Hardwareanforderungen für den Microsoft Flight Simulator

Wer das volle Potenzial des Flugsimulators ausschöpfen will, sollte besser Top-Hardware mitbringen, denn nach oben gibt es quasi kein Limit. Das merkt man besonders, wenn es an die hochdetaillierten Landschaften geht respektive wenn ihr Wetter & Zeit ändert oder das Live Wetter im Microsoft Flight Simulator 2020 aktiviert, um eindrucksvolle Effekte wie Blitze, Regen oder Schneestürme mit vielen Partikeln zu sehen.

Leider hat Microsoft seine ursprünglich veröffentlichten Systemanforderungen im Laufe der Monate nicht wirklich auf einen aktuellen Stand gebracht, weshalb nach wie vor eine Radeon VII als ideale GPU in einem AMD-System angegeben ist. Die Produktion der Radeon VII wurde bereits nach 5 Monaten wieder eingestellt - unter anderem, weil sich die Karten der Radeon XT-Serie als deutlich günstiger und ebenso leistungsstark erwiesen haben. Eine Radeon 5700 XT würde also deutlich mehr Sinn machen, als eine Radeon VII. Auch auf der Intel-Seite gibt es zur idealen Core i7-9800X als High-End-CPU deutlich günstigere und bessere Alternativen. Seht die Angaben also eher als groben Orientierungspunkt für die erforderliche Leistung und schaut euch gegebenenfalls nach aktuellen Angeboten um, wenn ihr für den Flugsimulator aufrüsten wollt.

Die Systemanforderungen für ideale Intel / Nvidia-Systeme

  • Betriebssystem: 64 Bit Windows 10 (November 2019 Update 1909)
  • CPU: Intel i7-9800X
  • GPU: Nvidia RTX 2080
  • VRAM: 8 GB
  • RAM: 32 GB
  • Festplatte: 150 GB freier Speicherplatz (SSD)
  • Internetbandbreite: 50 Mbps

Die Systemanforderungen für ideale AMD / Radeon-Systeme

  • Betriebssystem: 64 Bit Windows 10 (November 2019 Update 1909)
  • CPU: Ryzen 7 Pro 2700X
  • GPU: Radeon VII
  • VRAM: 8 GB
  • RAM: 32 GB
  • Festplatte: 150 GB freier Speicherplatz (SSD)
  • Internetbandbreite: 50 Mbps

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Über den Autor:

Markus Hensel

Markus Hensel

Redakteur

Seit 2011 bei Eurogamer.de dabei. Zockt alles aus dem Hause Blizzard, insbesondere D3, Overwatch, Starcraft 2 und WoW-Raids (auch nach 10 Jahren noch). Hört Rock und Metal, hat einen Drachen-Fetisch, kann mit Fußball nichts anfangen, ist stolzer Besitzer eines Monstergrills und mag Kuchen und Kekse (viel zu sehr).

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