Need for Speed ProStreet • Seite 2

Die Mischung macht's

Neu ist der Speed Challenge, der wie eine Art Checkpointrennen verfährt. Die Fahrer starten zeitversetzt und müssen an den Kontrollpunkten die höchsten Geschwindigkeiten erzielen. Wer sich einen Fehler erlaubt, wird gnadenlos von seinen Hintermännern überholt.

Denn grobe Schnitzer beim Fahren werden nicht mehr so leicht verziehen. Das Fahrgefühl ist nun etwas realistischer geworden. Wer über einen kleinen Hubbel fährt, muss bei der Landung ein gutes Gefühl für seinen Wagen haben – wenn Ihr das Lenkrad verreißt, landet Ihr im Straßengraben. Es ist also nicht sehr ratsam, mit einem Affenzahn jede Unebenheit anzusteuern - auch wenn der Flug durch die Lüfte cool ist -, Abbremsen ist besser.

Außerdem macht es nun einen merklichen Unterschied, auf welchem Untergrund Ihr Euch befindet. Der Übergang von der asphaltierten Straße auf die sandige Piste ist mehr als nur gewöhnungsbedürftig und erfordert viel Fahrgeschick, wenn Ihr genauso schnell weiterfahren wollt. Arcardefans sollten aber keinen Schreck kriegen, das nächste GTR wird hier nicht entwickelt. Wer alle Fahrhilfen aktiviert, kommt auch weiterhin gut um die Kurven.

Begleitet werdet Ihr auf den Strecken von einer weiterentwickelnden KI, die sich von Fahrer zu Fahrer unterschiedlich verhält. 18 verschiedene Persönlichkeiten will Black Box erstellen, jede mit ihren ganz eigenen Macken und Vorzügen. Vom Bleifuß mit Hang zur Selbstzerstörung über den vorsichtig Fahrenden bis hin zum intelligent Agierenden darf man alles erwarten. Macht Euch also schon einmal auf gewagte Überholmanöver, fiese Drängler und saftige Crashs mit viel fliegendem Blech gefasst.

Es scheppert wieder!

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Der Motorhauben-Schriftzug ist Programm

Ja, Ihr habt richtig gelesen: In Need For Speed ProStreet dürft Ihr das nun endlich wieder integrierte Schadensmodell bewundern. Es kostete einige Überredungsarbeit seitens EA, doch die Autohersteller waren schließlich damit einverstanden, dass ihre Wagen virtuell zu Schrott gefahren werden dürfen. Es macht also nun durchaus etwas, wenn Ihr Euren schicken Mazda RX-7 gegen den nagelneuen BMW M3 Eures Mitstreiters rammt.

Über kleine Lackschäden, die unschöne Kratzer hinterlassen, kann man ja noch hinwegsehen. Wenn Ihr allerdings mit 250 gegen die Bande brettert, ist der Wagen nur noch ein geknautschtes Häufchen Elend, das physikalisch korrekt in den Ruhestand befördert wurde. Denn die unschönen Zusammenstöße verändern Euren Wagen nicht nur optisch. Während bei kleineren Crashs „nur“ die Lenkung schwammiger wird oder der Wagen einen Rechtsdrall bekommt, ist bei harten Frontalzusammenstößen verständlicherweise ganz Schluss und Ihr müsst neu laden. Alternativ könnt Ihr auch mit einem Eurer anderen Autos sofort auf die Strecke zurück, während das eben zu Schrott gefahrene repariert wird.

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Die Autos werden wieder ein echter Augenschmaus.

Mehrere Wagen sein Eigen zu nennen, ist aber nicht nur ratsam, um schnell weitermachen zu können und nicht ewig in der Werkstatt auf die Reparatur des Autos zu warten. Die Rennmodi verlangen individuell getunte Boliden. Black Box hat beim Tuningpart nun den Schritt hin zum Performancetuning gemacht. Es ist nicht mehr nur möglich, seinen Wagen außen mit Tausenden von Teilen zu versehen, auch unter der Haube dürfen jetzt einige Feineinstellung vorgenommen und Teile verbaut werden.

Das zieht nach sich, dass es nun nicht mehr den Allrounder für alle Modi gibt. Bei den Driftwettbewerben kommt es zum Beispiel mehr auf das Aussehen und die Kurvenlage des Autos an, während bei den Dragrennen die Aerodynamik entscheidend ist. Die könnt Ihr mit Hilfe des hinzugekommenen Windkanals gleich beim Tunen testen und den Wagen fast wie die Formel-1-Ingenieure bis zur Perfektion trimmen. Natürlich darf auch weiterhin äußerlich nach Herzenslust geschraubt werden. Eine Fülle an lizensierten Tuningteilen ist zu erwarten.

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Über den Autor:

Simon Holthausen

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