Neu entdeckte Zelda-64-Beta enthält Inhalte, die ihr noch nie gesehen habt!

Archäologische Ausgrabungen.

  • Ein "antiker" Zelda-64-Fund ist aufgetaucht
  • Teile einer alten Beta-Version von Ocarina of Time zeigeen bisher unbekannte Items und Gebiete
  • Die Entdeckung befand sich auf einer alten F-Zero-X-Entwicklungscartridge

Retro-Begeisterte haben eine Beta-Version von The Legend of Zelda: Ocarina of Time entdeckt und die enthält Inhalte, die es nicht bis ins Hauptspiel geschafft haben - wie wäre es mit einem Museumsrundgang durch die Items und Gebiete, die ihr im Originalspiel nicht erleben durftet?

Wir schreiben das Jahr 2021, als Twitter-Nutzer Shane Battye, ein Unerschrockener Forscher im Bereich der Videospiele, eine glorreiche Entdeckung auf seinem Kanal teilt und sich freut, als hätte er gerade ein Dino-Skelett ausgegraben: Eine frühe Version von Zelda für das Nintendo 64 enthält bislang unerforschte Inhalte, die nicht bis in die fertige Spielversion gelangt sind.

Der YouTube-Kanal Hard4Games beschäftigt sich genauer mit dem beinahe spielehistorischen Fund und überschlägt sich dabei fast vor Aufregung - ob es die Wert ist? Entscheidet selbst, was hier gefunden wurde, ist jedenfalls ein kleines Gaming-Relikt, Hype oder nicht - "Es gehört in ein Museum", wie Indy vielleicht sagen würde.

Dieses Spielefossil, eine veraltete Version von Zelda 64 aus dem Jahre 1997 nach Christus, ist für die Retrokundler gleich eine doppelt überraschende Ausgrabung, denn die Teile der Beta befanden sich auf einer F-Zero-X-Entwicklungscartridge und können uns heute Aufschluss über das frühe Leben von Spieleentwicklern in ihrem natürlichen Lebensraum und deren Erzeugnisse geben.

Items
Quelle: Hard4Games

Eben diese Erzeugnisse beleuchtet das Video von Hard4Games genauer. Wir finden darin Hinweise darauf, dass es in der Urfassung von Ocarina of Time ein ganzes Set altertümlicher Werkzeuge (in der Fachwelt auch als Items bekannt) gegeben haben könnte, die für das Hauptspiel noch einmal komplett restauriert wurden - einen kleinen Blick darauf zeigt euch dieser Screenshot aus dem Video (nur eine Replik natürlich!). Leuten mit Zelda-Expertise könnte hier eine frühe Form des Auges der Wahrheit und der Heiligen Steine auffallen.

Auch ein paar Kräfte für den Bogen sind in dieser frühen Zelda-Evolutionsstufe zu sehen, die im fertigen Spiel letztlich nicht mehr aufgetaucht sind. Auch eine Vielzahl an magischen Medallions waren in der Beta noch vorhanden, mit denen Link verschiedene Effekte erzielen konnte.

Aus der "DNA" des ursprünglichen Spiels (ja, ich meine natürlich den Code) lassen sich außerdem unbekannte Gebiete, wie zum Beispiel Gasthäuser in Zoras Reich und auf der Lon-Lon-Farm, herausziehen, die dann aber nicht bis zum fertigen Titel "überlebt" haben. Genauso wenig wie Gerudo-Banditen, die nachts die Umgebung unsicher machen - diese fielen letztlich den Monstern zum Opfer, die man aus Zelda 64 kennt. Tja, das nennt sich dann wohl natürliche Auslese.

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Über den Autor:

Judith Carl

Judith Carl

News Redakteurin

Die Neue bei Eurogamer. Adventure-Freak und Fan von guten Geschichten. Begeisterte Sängerin. Mag Rollenspiel, Podcasts und Trashfilme.

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