Neu schlägt alt: Resident Evil 3 Remake verkauft sich besser als Original

Capcom bezeichnet Resi 3 im jüngsten Geschäftsbericht als Hit - auch wenn die Verkäufe des zweiten Teils nicht erreicht werden. Damit war zu rechnen.

In Anbetracht der Tatsache, dass der Spielemarkt seit 1999 deutlich gewachsen ist, sollte es niemanden überraschen. Dennoch der Vollständigkeit halber hier die Meldung, dass das Resident Evil 3 Remake die Verkaufszahlen des Originals mittlerweile übertroffen hat.

Aus dem aktuellen Finanzbericht Capcoms, den IGN aufgearbeitet hat, geht hervor, dass sich das zweite Klassiker-Remake in kurzer Folge über alle (auch digitalen) Plattformen hinweg 3,9 Millionen Male verkaufen konnte - und das binnen eines Jahres.

Das schwarze Schaf der Serie schlägt sich ordentlich

Das ist natürlich noch ein Stück hinter dem Remake des zweiten Teils, der sich nach letztem Stand vom Februar dieses Jahres auf den dritten Platz der meistverkauften Capcom-Spiele aller Zeiten vorkämpfen könnte. Da standen 7,8 Millionen Verkäufe zu Buche. Schon nach 10 Monaten am Markt hatte die erste der beiden modernen Neubearbeitungen mit 4,7 Millionen Einheiten seine Vorlage fast eingeholt.

Gleichzeitig muss man sagen: Resi 2 war da schon über ein Jahr länger am Markt und ging auch durch ein paar mehr Sales. Resi 3 dürfte also noch etwas nachlegen. An ein Gleichziehen zu glauben, wäre allerdings utopisch. Nicht nur ist der dritte Teil schon vor den Remakes so etwas wie das schwarze Schaf der Serie gewesen - zumindest, bevor Teil sechs auf den Plan trat -, zum an deren kam es in der Kritik nicht ganz so gut an, wenngleich Martin das actionreichere, kürzere Resi 3 Remake im Test immer noch mochte.

Resident-Evil-3
Anstehen für Resi 3 Remake vor dem Spieleladen im Corona-Jahr 2020 (Archivbild).

  Capcom jedenfalls zeigte sich im Rahmen des Reports zufrieden mit den Verkaufszahlen und bezeichnete das Remake als "Hit". Was ist in diesem Zusammenhang von den heimlichen Updates der vergangenen Tage zu halten? Bekommt das Spiel wirklich eine Sonderausgabe?

Für die Reihe an sich steht es jedenfalls wieder bestens. Resident Evil 4 erscheint am 21. Oktober in einer VR-Version für Oculus Quest 2 und ein Remake des ersten Serien-Reboots gilt als offenes Geheimnis in der Branche. Resident Evil Village hat sich jüngsten Berichten zufolge in diesem Jahr übrigens schon über 5 Millionen Mal verkauft und ist damit noch etwas zügiger unterwegs als Resi 7 - das Capcom-Spiel mit den zweithöchsten Verkaufszahlen des Unternehmens.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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