Facebook-Accounts mit Fake-Namen droht der Verlust von Oculus-Inhalten

Gilt auch für andere Verstöße.

  • Bei einer Sperre auf Facebook droht der Verlust von Oculus-Inhalten
  • Ebenso könnte die Nutzung des Headsets nicht mehr möglich sein
  • An einigen Details wird noch gearbeitet

Ab Oktober 2020 setzt Facebook darauf, dass ihr zwingend einen Facebook-Account braucht, um ein Oculus-VR-Headset zu verwenden.

Ein Schritt, der für viel Kritik sorgte, vor allem bei Nutzern, die eigentlich keinen Facebook-Account haben möchten. Bisherige Besitzer eines Oculus-Headsets haben noch bis 2023 Zeit, ihren Oculus-Account mit einem Facebook-Account zu verknüpfen.

Hier und da kam der Vorschlag auf, einfach ein Facebook-Konto mit einem Fake-Namen anzulegen. Das könnte euch aber, wie auch andere Verstöße gegen die Richtlinien, Probleme einbringen.

Die Nutzung eines Fake-Namens könnte dazu führen, dass ihr diesen Account verliert und somit auch den Zugriff auf euer Headset. Das gilt natürlich gleichermaßen für andere Verstöße in VR oder in anderen Facebook-Produkten, bei denen der Account genutzt wird.

"Wenn ihr euch mit eurem Facebook-Konto anmeldet oder eure Oculus- und Facebook-Konten zusammenführt und gegen die Facebook-Community-Standards, die Verhaltensregeln in den VR-Richtlinien oder andere Bedingungen und Richtlinien auf einer unserer Plattformen verstoßt, kann der Zugriff auf oder die Verwendung von Oculus-Produkten beeinträchtigt werden", heißt es in einem Statement von Facebook gegenüber Road to VR.

Facebook-Accounts mit Fake-Namen droht der Verlust von Oculus-Inhalten
Wer ein Oculus-Headset mit Facebook-Account nutzt, sollte brav sein.

"Wenn ein Konto aufgrund dieses Verstoßes vollständig deaktiviert ist, verliert ihr möglicherweise auch den Zugriff auf eure [Spiele und Inhalte]. Wir fühlen uns verpflichtet, alle unsere Plattformen sicherer zu machen."

Permanente Sperren werde es zwar nur bei schweren Verstößen geben, aber auch kleinere Vergehen können zu vorübergehenden Sperren von bis zu 30 Tagen führen.

Zu weiteren Details, zum Beispiel ob gesperrte Accounts weiterhin offline spielen können oder der Zugriff auf das Headset so dauerhaft verloren geht, konnte sich das Unternehmen noch nicht äußern, da diese Details noch ausgearbeitet werden. Nähere Einzelheiten sollen im Oktober folgen.

Indes ruht derzeit der Verkauf von Oculus Quest und Oculus Rift S in Deutschland. Grund dafür sind die erwähnten Änderungen und damit einhergehende Gespräche mit den Aufsichtsbehörden.

Gestern war das neue Oculus Quest 2 geleakt, das wohl morgen offiziell angekündigt wird.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

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Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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