Halo Infinite: Entwickler äußern sich zur Grafik, haben "noch Arbeit zu tun"

"Wir lesen eure Kommentare."

Entwickler 343 Industries hat sich erneut zur Kritik nach der Vorstellung des Kampagnen-Gameplays von Halo Infinite geäußert.

In einem neuen Blogeintrag spricht das Unternehmen von "weit mehr positiven als negativen" Reaktionen, sagt aber zugleich, dass "noch Arbeit zu tun" sei.

Dabei geht es um Charaktere und Objekte, die "flach, vereinfacht und plastikartig" erscheinen, ebenso um eine "matte und flache Beleuchtung" und Pop-ins bei Objekten.

"Wir haben Ihre Kommentare gelesen, wir haben die von Fans gemachten Beispiele für retuschierte Inhalte gesehen und ja, wir haben die Einschätzungen von Digital Foundry gehört", heißt es. "In vielerlei Hinsicht sind wir uns hier einig - wir müssen noch an einigen dieser Bereiche arbeiten und die Wiedergabetreue und die Gesamtdarstellung für das finale Spiel verbessern."

Für den gewählten Stil gilt das indes nicht. Anhand eigener Erfahrungen und aufgrund des "starken Feedbacks aus der Community" ging das Studio mehr in Richtung der Klassiker. "Obwohl wir zu schätzen wissen, dass dies möglicherweise nicht jedermann gefällt, stehen wir zu dieser Entscheidung und freuen uns, dass sie bei so vielen Fans auf der ganzen Welt Anklang findet", schreibt 343 Industries.

Halo Infinite - Kritik der Fans

Darüber hinaus sprachen die Entwickler auch an, wie alt die gezeigte Version des Spiels. Die Rede ist von einem "mehrere Wochen" alten Work-in-Progress-Build, bei dem viele "grafische Elemente und Spielsysteme" noch nicht fertig seien.

"Während ein Teil des Feedbacks erwartet wurde und sich auf Bereiche bezieht, an denen bereits gearbeitet wird, haben andere Aspekte des Feedbacks neue Möglichkeiten und Überlegungen ans Licht gebracht, die das Team sehr ernst nimmt und an deren Bewertung arbeitet."

"Wir haben noch keine Antworten oder Ergebnisse, die wir teilen können, aber das Team arbeitet so schnell wie möglich an Plänen, um einige der Rückmeldungen zu Details, Klarheit und allgemeiner Wiedergabetreue umzusetzen", heißt es. "Das Team ist engagiert und konzentriert darauf, sicherzustellen, dass wir eine wunderschöne Welt haben, die die Spieler zum Launch erkunden können. "

Der Blogeintrag geht noch auf andere Themen ein, zum Beispiel auf den Koop-Modus (zwei Spieler im Splitscreen, vier im Online-Koop) und dass der Greifhaken im Multiplayer als Item auf der Map zu finden ist.

Indes deuten Leaks an, dass der Multiplayer von Halo Infinite free to play wird.

Im Großen und Ganzen scheint Halo Infinite dem Live-Service Modell von Spielen wie Destiny zu folgen.

Lest hier mehr zu Halo Infinite.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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