Scorn: 14 Minuten Horror auf der Xbox Series X im neuen Gameplay-Trailer

Einblicke in den düsteren Tentakel-Albtraum.

  • Ein Gameplay-Trailer zeigt 14 Minuten vom Horrorspiel
  • Er gibt einen Vorgeschmack auf die unheimliche Spielwelt, die Monster und die Rätsel
  • Trotz des Gameplay-Trailers bleibt vieles im Spiel trotzdem ungewiss

Der Horror-Shooter Scorn sollte ursprünglich einmal 2017 kommen. Nach einer längeren Arbeitsphase und mehreren Verschiebungen erscheint das Spiel letztlich 2021 für PC und die neue Xbox Series X. Ein 14-minütiger Gameplay-Trailer voller Blut und Gore liefert bereits schaurige Einblicke in die düstere Spielwelt und die Kreaturen, die einen dort erwarten.

In Scorn scheint offenbar der Großteil der Spielwelt aus Gedärmen zu bestehen, durch die man in der Ego-Perspektive watet. Im Level, das der neue Trailer zeigt, vermischen sich organisches Fleisch und futuristische Technik: Sogar die Schusswaffe besteht aus sich bewegenden Tentakeln. Mit der wehrt man sich gegen Kreaturen, die einen beim Näherkommen attackieren.

Auch bekommt man bereits einen Vorgeschmack auf die Rätsel und Puzzle des Spiels. So muss man beispielsweise mit Hebeln, Türschlössern oder seltsamen Maschinen interagieren, um vorwärtszukommen. Im Trailer scheint es allerdings so, als erfolge das ohne klare Quests. Ähnlich wie beispielsweise beim Adventure-Klassiker Myst läuft man ohne Anweisung oder Aufgabenstellung herum. Das soll bei Scorn auch Teil des kryptischen Gesamterlebnisses sein: Viel von der beklemmenden Atmosphäre baut laut der offiziellen Webseite darauf auf, dass man sich in die Welt hilflos hineingeworfen fühlt.

Was auch in diesen 14 Minuten auffällt: Es läuft keine Musik und gesprochen wird darin auch nicht. Man hört nur Echos, das Schmatzen von Eingeweiden und die eigenen Schritte. Gerade das macht die ersten Bilder von Scorn so beklemmend. Auch die eigene Figur wirkt passend zur Umgebung nicht gerade gesund: Man sieht zwar nur die Hände, die sehen dafür aber knochig und ausgemergelt aus. Warum das so ist und wen man eigentlich steuert, geht aus dem Trailer allerdings auch nicht hervor.

Generell liefert der Gameplay-Trailer neben Blut und Gore auch noch immer sehr viel Ungewissheit, aber das scheint wohl Teil der Philosophie von Scorn zu sein. Entwickler Ebb Software scheint das Spiel, der offiziellen Website zufolge, mehr als nachdenkliches Gesamtkunstwerk zu begreifen.

Bereits 2017 schauten wir uns die damalige Alpha an. In den letzten drei Jahren hat sich wahrscheinlich viel geändert, falls ihr trotzdem neugierig seid, wie das Abenteuer damals ankam, könnt ihr das hier nachlesen.

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Über den Autor:

Judith Carl

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News Redakteurin

Die Neue bei Eurogamer. Adventure-Freak und Fan von guten Geschichten. Begeisterte Sängerin. Mag Rollenspiel, Podcasts und Trashfilme.

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