Peter Molyneux arbeitet an Blockchain-Wirtschaftssimulation auf Basis von LegacyCoin

Fable-Schöpfer Peter Molyneux will mit seinem kommenden Spiel "die Grenzen des Blockchain-Gamings verschieben". Es wird eine Blockchain-Wirtschaftssimulation mit dem Titel Legacy.

Noch mehr NFTs in Videospielen...

In seinem Blog schreibt Molyneux: "Legacy ist der wahr gewordene Traum eines kreativen Unternehmers, eine Gelegenheit für Spieler, ihr eigenes Unternehmen aufzubauen, ihre eigenen Produkte aus einer riesigen Auswahl an Möglichkeiten zu entwerfen und ein Geschäftsimperium zu schaffen, wie es die Welt noch nie gesehen hat!"

Die Kryptowährung LegacyCoin soll als Grundlage für die Wirtschaft in dieser digitalen Welt dienen. Diese wird extra für dieses Game eingeführt.

legacy
Legacy ermöglicht es euch ein virtuelles Business aufzubauen.

"Diese neue Kryptowährung hat viele Verwendungsmöglichkeiten, vom Erwerb von Legacy Keys zum Verleihen über den Handel innerhalb der Spielwirtschaft bis hin zum Erwerb von exklusiven Spielgegenständen (NFTs) und vielen weiteren spannenden und innovativen Funktionen, die noch enthüllt werden", so Molyneux. NFTs sind digitale Sammlerstücke dessen Besitz durch eine Blockchain nachweisbar gemacht wird. In Legacy könnt ihr eure "eigene Blockchain-Geschäftsvereinigung gründen".

Die Idee NFTs in Videospiele zu integrieren, kam bereits bei den Fans von Entwickler Ubisoft nicht gut an. Das Unternehmen plant kosmetische Gegenstände als digitale Sammelstücke in erste Videospiele zu integrieren.

Die letzten Spiele von Molyneux waren keine großen Erfolge

Legacy wird von 22cans entwickelt, einem Studio, das von Molyneux selbst gegründet wurde und an experimentellen Spielen arbeitet. So etwa an Godus, einem Early-Access-Titel aus dem Jahr 2014, indem ihr Gott spielen könnt. Den Early-Access hat das Game nie verlassen.

Molyneux gilt als einer der innovativsten Entwickler, stand jedoch häufig für seine hochtrabenden Ankündigungen bei Spielern und der Presse gleichermaßen in der Kritik. Im Fall von Fable entschuldigte sich der Entwickler sogar öffentlich dafür, zu viel versprochen zu haben.

Auch sein erster Titel mit 22cans erzielte nicht den gewünschten Erfolg. Im Handyspiel Curiosity: What's Inside the Cube? arbeiteten Spieler auf der ganzen Welt zusammen daran, einen Würfel, der aus vielen kleineren Würfeln bestand, abzutragen.

Nur derjenige, der den allerletzten Würfel entfernte, erhielt eine "lebensverändernde Belohnung". Am 26. Mai 2013 waren alle Würfel entfernt und der Gewinner sollte finanziell am kommenden Spiel Godus beteiligt und in die Entwicklung eingebunden werden. Da das Spiel jedoch kaum Geld erwirtschaftete, ging der Gewinner leer aus.

Links zu Angeboten und Anbietern auf dieser Seite können sogenannte Affiliate-Links sein. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Eurogamer.de. Wir erhalten vom Anbieter eine kleine Provision.

Zu den Kommentaren springen (8)

Über den Autor:

Melanie Weißmann

Melanie Weißmann

News-Redakteurin  |  Melancholia_Mel

Melanie ist meist online am PC zu finden. Neben Multiplayern und Meer mag sie Alliterationen und dumme Wortspiele. Gelegentliches Lego-Bauen hilft ihr beim Abschalten.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

Kommentare (8)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading