PlayStation-Spieler sind lieber solo unterwegs

Offline spielen liegt laut Untersuchungen im Trend.

  • Eine Untersuchung aus dem Hause Sony zeigt einen deutlichen Trend zu Offline-Spielen
  • Sony setzt weiterhin auf storybasierte Spiele
  • Die neue Aktivitäten-Funktion soll mit Kenntnissen der Untersuchung das Spielerlebnis an der Konsole verbessern

Sind die Tage des Multilplayers schon gezählt? Vermutlich noch nicht. Seit Jahren sind Battle-Royale-Titel wie Fortnite oder MOBA-Titel wie League of Legends sehr beliebt in der Gaming-Community. Der E-Sport wächst und die Events füllen (außerhalb der Corona-Einschränkungen) riesige Hallen. Trotzdem entdeckt Sony auf sinen eigenen Konsolen einen wachsenden Trend für die Singleplayer-Spiele.

Eine durchgesickerte Untersuchung von Sony Interactive Entertainment zeigt nämlich, dass "der Einzelspieler floriert". Aus dieser Sony-internen Dokumentation, die 2019 an die Entwickler verteilt wurde, geht hervor, dass PlayStation-Spieler regelmäßig mehr Zeit offline als online verbringen.

Kein Wunder also, dass sich der japanische Hersteller seit vielen Jahren besonders um storylastige Abenteuer bemüht. Dieser Trend wird sich vermutlich auch für die Next-Gen-Konsole von Sony durchsetzen.

Bereits im Juni 2019 sagte Playstation-Chef Jim Ryan, dass Sony niemals auf First-Party-Spiele mit einem großen Storyfokus verzichten werde. Spiele wie God of War oder The Last of Us haben sich bereits mehr als 10 Millionen Mal verkauft. Die Zahlen sprechen hier definitiv für Sonys Argumentation.

Für die PS5 sollen die Erkenntnisse der Untersuchung bei der Entwicklung der neuen Aktivitäten-Funktion eine Rolle gespielt haben. Diese Funktion soll nervige Hindernisse im Gameplay beseitigen und den Spielern mit sinnvollen Tipps weiterhelfen. Bei Singleplayer-Games haben sich vier große Probleme herauskristallisiert, auf die Spieler im Solo-Modus häufig gestoßen sind und Zukunft von Sony verbessert werden können:

  • Spieler wissen nicht, wie lange sie brauchen, um die Ziele im Spiel zu erreichen.
  • Wie Spieler untereinander kommunizieren sollen, ohne sich gegenseitig zu spoilern.
  • Wie viel Zeit ein Spieler benötigt, wenn er in einem Spiel nicht weiterkommt und auf einen externen Lösungsweg angewiesen ist.
  • Wie der Wiedereinstieg in ein Spiel erleichtert werden kann, wenn dieser vergessen hat, was er zuletzt im Spiel gemacht hat.

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Melanie Weißmann

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