Pokémon Diamant & Perl • Seite 2

Tauschrausch der vierten Generation

Sinnoh scheint richtig zum Leben zu erwachen! Überall laufen Passanten umher, Trainer quatschen miteinander und der wieder eingeführte Tages- und Nachtwechsel, an den sogar bestimmte Events gekoppelt sind, schafft viel Stimmung.

Doch wir sind schließlich nicht zum Sightseeing in Sinnoh, sondern wollen insgesamt acht Arenaleiter ihrer Orden berauben und natürlich das Team Galaxy daran hindern, die Welt neu zu ordnen. Ein feindliches Team gehört eben in jede Pokémon-Episode und neben allem Ehrgeiz soll das Wohl der Welt schließlich auch nicht zu kurz kommen.

Am grundsätzlichen Spielkonzept haben Nintendo und Co. glücklicherweise kaum Veränderungen vorgenommen. Noch immer steht die Suche nach den insgesamt 493 Pokémon (einige sind nur durch zusätzliches Einschieben der GBA-Fassungen in den DS erhältlich) auf dem Programm, um das ideale Pokémon-Team im Kampf gegen feindliche Trainer und natürlich wilde Pokémon zu finden. Und genau da, wo sich für viele Erwachsene der Glaube manifestiert, man habe das im Kern einfache Spielkonzept verstanden, beginnt für Fans und Freaks die einzigartige Komplexität.

Jedes Pokémon gehört einem bestimmten Typ an: Wasser, Feuer, Stein, Pflanze, Boden, Psycho, Drache, Stahl und so weiter und so fort. Der Kreativität der Entwickler waren in den letzten zehn Jahren kaum Grenzen gesetzt, allerdings verzichtet man nun auf neue Typen, und verknüpft lediglich bestehenden Klassen, wie beispielsweise Drache und Stahl im Fall des legendären Pokémons Diaruga.

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Guten Abend, gute Nacht – die Wechsel beeinflussen diverse Ereignisse.

Und das ist auch gut so. Schließlich sind die Attacken bestimmte Typen wie Feuer äußerst effektiv gegen Pflanzenpokémon. Deren Angriffe eignen sich wiederum hervorragend im Kampf gegen Steinpokémon – wer in Psyhik und Biologie etwas aufgepasst hat, erkennt die Logik. Spätestens hier wird deutlich, dass neue Typen die Komplexität ins nahezu Unendliche gesteigert hätten und das Balancing schwierig geworden wäre. So ist das Bewährte auch wesentlich sinnvoller.

Das gilt erfreulicherweise auch für die Steuerung. Statt den Touchscreen auf Teufel komm raus zum Einsatz zu zwingen, dient dieser fast ausschließlich einer schnelleren Auswahl der Attacken im Kampf, der Übersicht oder einem weiteren neuen Feature – der Pokétch. Eine äußerst stylische Art Uhr mit mehr Funktionen als ein Schweizer Taschenmesser.

Angefangen von nur leidlich nützlichen Features wie Digitaluhr, Memo-Board, Schrittzähler und Pokémon-Liste reichen die Funktionen bis hin zum äußerst praktischen Item-Sucher, der vor allem in den zahlreichen Dungeons hilfreich ist. Oder dem Beeren-Sucher, der leckere Früchte für die Monsterschar findet und so bestimmte Eigenschaften der Monster beeinflusst.

Ebenfalls mit dabei sind einige neue Pokébälle, mit denen wilde Pokémon gefangen und dem eigenen Team hinzugefügt werden. Spezielle Bälle wie der Dunkelball helfen neuerdings Pokémon in düsteren Gegenden wie Minen einfacher und effektiver zu fangen.

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