Ratchet & Clank: A Crack in Time

Paarungsrufe im Weltall

Clank wurde entführt! Okay, okay, das sind jetzt keine schockierenden Neuigkeiten für euch, wenn ihr Tools of Destruction gespielt habt. Vor zwei Jahren trennten sich die Wege der beiden Hauptprotagonisten. In Quest for Booty machte sich Ratchet schließlich auf die Suche nach Hinweisen über den Verbleib seines Roboterkumpels, die er letztendlich auch gefunden hat. Die Zeit der Rettung ist also gekommen...

A Crack in Time, das neueste Abenteuer der Reihe, dreht sich demzufolge um die Rettung des kleinen Blechkameraden, doch dafür braucht Ratchet Hilfe. Die bekommt er auch, und zwar vom übermütigen, von sich selbst überzeugten und weiterhin in seinem hautengen, grünen Outfit steckenden Captain Qwark, dessen Hilferuf Ratchet und Clank in Tools of Destruction überhaupt erst ins Spiel brachte. Gemeinsam durchqueren beide die Galaxis und stoßen dabei unter anderem auf General Azimuth, einen alten Lombax, der schon seit einiger Zeit im Exil lebt. Auch er steht Ratchet bei seinem Vorhaben mit Rat und Tat zur Seite.

Die Geschichte von A Crack in Time wird sowohl aus der Sicht von Ratchet als auch aus der Perspektive von Clank erzählt. Das Geschehen wechselt immer wieder zwischen den jeweiligen Schauplätzen hin und her, während beide auf ihr entsprechendes Ziel hinarbeiten. Die Ratchet-Abschnitte legen dabei mehr wert auf Action und Kämpfe. Der Lombax löst kleinere Rätselaufgaben und schlägt sich mit den Schergen von Dr. Nefarious herum. Nebenbei sammelt man wie gewohnt Schrauben und Muttern ein, die sich an Waffenterminals in frische Schießeisen investieren lassen.

„Wir haben legale, halb-legale und aus der Galaxie verbanntes, Illegales“, heißt es in einem der Werbeslogans der Verkaufsmaschinen. Auf jeden Fall sind die paar Wummen, die man in der eingeschränkten Preview-Version schon erwerben konnte, mitunter recht verrückt - wie man es eben von Ratchet & Clank kennt. Da hätten wir beispielsweise Mr. Zurkon, ein fliegender Roboter, der dazu „neigt, unwürdige Gegner (d.h. jeden) verbal niederzumachen“. Davon abgesehen kreist er um Ratchet herum und feuert auf Widersacher.

Ebenfalls ungewöhnlich ist der Schall-Eruptor. Der benutzt einen „genetisch mutierten Xenegoten, dessen Paarungsruf für jeden in Hörweite tödlich ist“. Mit durchschlagendem Erfolg. Nette Idee: Wartet man ab, bis das Frosch-ähnliche Wesen gerade einatmet, kann man mit Betätigung der Feuertaste einen noch stärkeren Paarungsruf auslösen.

Neben den Ausflügen auf die größeren Planeten, auf denen man die Hauptaufgaben des Spiels absolviert, kann Ratchet zwischendurch immer mal wieder mit seinem Raumschiff durchs Weltall düsen. Das ist nicht nur ein optisches Gimmick, sondern dient für gewisse Zeit als sinnvolle Nebenbeschäftigung. In den einzelnen Sektoren kommt es zu Gefechten mit Nefarious' Jägern, außerdem kontaktiert man beispielsweise das eine oder andere zivile Schiff und hilft ihnen bei der Bewältigung eines Problems, etwa wenn diese angegriffen werden.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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