Resident Evil 4 Remake: Berichte über Streit in der Entwicklung - angeblich übernimmt Capcom

Alles muss man selber machen.

  • Quellen zufolge gab es Umwälzungen beim Remake von RE4
  • Capcom hat nun offenbar wieder die Führung in der Entwicklung übernommen
  • Das Remake wurde bisher allerdings noch nicht offiziell angekündigt

Beim Remake zu Resident Evil 4 könnte jetzt doch noch einmal alles anders werden. Gerüchten zufolge gab es Unstimmigkeiten bezüglich des Projekts, das nun noch einmal komplett umgeworfen und von Capcom selbst übernommen wurde. Das berichten Insider über die geplante Neuauflage.

Laut VGC hatte zuerst das Spielestudio M-TWO seit 2018 daran gearbeitet, das Horror-Spiel Resident Evil 4 von 2005 noch einmal von den lebenden Toten zurückzuholen und in neuer Form auf die Bildschirme zurückzubringen. Das eher unbekannte Studio war bereits an der Entwicklung des Resident-Evil-3-Remakes vom letzten Jahr beteiligt und soll nun auch an RE4 gearbeitet haben.

Neuen Gerüchten zufolge war Capcom aber nicht so wirklich damit einverstanden, wie dieses Projekt vorankam. Demnach habe sich M-TWO aus der Entwicklung Ende 2020 zu einem großen Teil zurückgezogen, wobei nun wohl Capcoms Division 1 den Ton angeben wird. Letztere war in der Vergangenheit für verschiedene Resident-Evil- und Devil-May Cry-Spiele verantwortlich - darunter auch die Original-Version von RE4.

Laut VGC könnte vor allem eine Meinungsverschiedenheit für diesen großen Wechsel verantwortlich sein: M-TWO wollte dem ursprünglichen Spiel so treu wie möglich bleiben, während Capcom das Original zwar als Vorlage sehe, aber auch ein paar Veränderungen, besondere Features und neue Plotideen integrieren wolle.

Den Insider-Quellen zufolge könnte dieser Führungswechsel in der Entwicklung des Remakes auch zu einer deutlichen Verzögerung des Titels führen. Aber gut, die Spiele-Community hatte bisher ja eh kein Release-Date und noch nicht einmal eine offizielle Ankündigung - das sollte also kein zu großer Schock sein.

Auch das Remake selbst war eher noch im Bereich der Spekulationen angesiedelt: Zwar berichteten zahlreiche Quellen davon (darunter zum Beispiel VGC), eine offizielle Ankündigung gab es bisher aber noch nicht. Auch die Umwälzungen und Veränderungen innerhalb des Projekts und was die für das Remake bedeuten, lassen sich daher noch nicht so wirklich einschätzen. Klar: Es handelt sich schließlich noch immer um ein Projekt, das noch nicht hundertprozentig bestätigt ist.

Klar ist jedoch: Bei einem RE4-Remake sollte Capcom besser nicht schlampen, immerhin handelt es sich um eines der beliebtesten Resident-Evil-Spiele, wie auch der hohe Metascore zeigt. Wie der Original-Direktor von RE4 Shinji Mikami es schon so schön gesagt hat: Er hätte kein Problem mit einem Remake - "solange es gut ist". Kann man, denke ich, so unterschreiben.

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Über den Autor:

Judith Carl

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News Redakteurin

Die Neue bei Eurogamer. Adventure-Freak und Fan von guten Geschichten. Begeisterte Sängerin. Mag Rollenspiel, Podcasts und Trashfilme.

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