Shinji Mikami spricht über ein letztes Spiel als Director

Der Mann wird ja auch nicht jünger…

  • Shinji Mikami spricht in einem Interview über seine Zukunft.
  • Der Entwickler kann sich vorstellen, noch einmal ein Projekt als Game Director zu realisieren, das voll und ganz seiner Vision entspricht.
  • Aktuell fungiert Mikami eher als Mentor für die junge Entwicklergeneration.

Der Schöpfer der Horror-Reihe Resident Evil, Shinji Mikami, deutet an, dass er sich gut vorstellen kann, noch ein letztes Mal in die Rolle des Directors zu schlüpfen, um ein komplett neues Spiel von Grund auf zu erschaffen.

In einem Interview mit Variety sagte der der "Pate des Horror-Genres", dass es ihm nicht an Ideen mangele und sich diese nicht nur auf das Horror-Genre beschränken würden. "Ich denke, wenn ich die Chance hätte, ein Spiel von Anfang bis Ende zu entwerfen, das komplett meiner eigenen Vision entspricht, dann wäre das definitiv mein letztes großes Projekt als Director", sagte Mikami.

Der namhafte Spielentwickler von Tango Gameworks ist aktuell 55 Jahre alt und sagt über sich selbst: "Ich werde alt, und so wäre es eher eine Frage, wie viel Energie ich habe".

Aktuell liegt der Fokus von Mikami auf Ghostwire: Tokyo, dem nächsten Spiel seines Studios, das 2021 für PC und PS5 erscheint. In diesem Action-Adventure geht es darum, Geister mit den eigenen übersinnlichen Fähigkeiten zu besiegen.

Zuvor war der Horror-Titel "The Evil Within" das letzte Spiel, für den der Entwickler verantwortlich war. Nach seiner Veröffentlichung 2014 schlüpfte Mikami in die Rolle eines Mentors und half dem Nachwuchs, seine Visionen umzusetzen. Auch bei Ghostwire lässt Mikami der neuen Generation freie Hand und greift nur ein, wenn er es für sinnvoll hält.

Mit weltweit bekannten Titeln wie Devil May Cry und Resident Evil finden junge Spieleentwickler in Mikami sicher einen guten Lehrmeister.

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Über den Autor:

Melanie Weißmann

Melanie Weißmann

News-Redakteurin  |  Melancholia_Mel

Melanie ist meist online am PC zu finden. Neben Multiplayern und Meer mag sie Alliterationen und dumme Wortspiele. Gelegentliches Lego-Bauen hilft ihr beim Abschalten.

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