Spider-Man Remastered: Peter Parker bekommt ein neues Gesicht, sieht jetzt aus wie Tom Holland

Aus technischen Gründen.

  • Peter Parker sieht im Remaster von Spider-Man verdächtig nach Tom Holland aus.
  • Die Entwickler änderten das Modell, damit es besser zum Performance Capture des Spidey-Sprechers Yuri Lowenthal passt.
  • Bessere Haut, neue Shader für Augen und Zähne sowie Raytracing und neue Materialien runden das Bild ab.

Schade, wenn man im Anlauf auf ein neues Spiel erst einmal einiges klarstellen muss, etwa wie man an als Besitzer des Originals an Spider-Man Remastered kommt oder welche Spider-Man-Spielstände womit kompatibel sind. Andernfalls könnte man nämlich darüber reden, wie gut das Remaster und der neue Ableger Spider-Man: Miles Morales auf der PS5 aussehen.

Bei der Ansicht des Videos einer überarbeiteten Zwischensequenz aus dem Remaster dürfte Fans des Netzschwingers aber vor allem eines Auffallen: Peter Parker hat nicht mehr die Jake-Gyllenhaal-Gedenk-Welpenaugen, sondern wirkt nun jungenhafter und ähnelt mehr dem Film-Spider-Man Tom Holland.

Die Ähnlichkeit ist aber offenbar eher ein ungeplanter Nebeneffekt als beabsichtigte Ankuschlung an die massiv erfolgreichen MCU-Filme. Die Überarbeitung ist Teil eines "riesigen Updates" der Charaktergrafiken in deren Zusammenhang Insomniac das männliche Model Ben Jordan als neues Gesicht für Peter Parter castete. Dessen Gesichtsstruktur passe besser zum Facial Capture des Spidey-Sprechers Yuri Lowenthal.

Insgesamt sollen die Charaktere durch bessere Hautdarstellung, schönere Augen- und Zahn-Shader und individuell gerenderte Haarsträhnen glänzen und "neues Leben" eingehaucht bekommen.

Spider-Man Miles Morales auf PS4 vorbestellen.

Natürlich erstreckt sich die visuelle Überarbeitung auch auf die Stadt an sich: Manhattan besteht aus verbesserten Modellen, die unter Verwendung besserer Materialien erstellt wurden und sieht mit all den Raytracing-Reflektionen an spiegelnden Häuserfassaden einfach blendend aus. Auch der Himmel und das Wettersystem sind neu.

Und all das bei einer Zielbildrate von 60fps, wenn man den Titel im Performance Modus spielt. Ebenso werden Haptic Feedback der adaptiven Trigger des Dual Sense Controllers und 3D-Audio unterstützt. Zudem verspricht Insomniac minimale Ladezeiten, auch wenn es immer noch eine Option gibt, die lustigen Schnellreiseanimationen zuzuschalten, wenn man möchte.

Vom Miles-Morales-Ableger bekommt das Remaster neue Fotomodus-Features, etwa, dass man Lichtquellen in der Szene platzieren darf. Außerdem darf man während der Fotosession Spideys Kostüm wecheln.

Das Remaster erhält zudem drei neue Spider-Man-Anzüge, unter anderem die Amazing Suit.

Spider-Man: Miles Morales ist auf PS4 ab dem 12. November erhältlich, die PS5-Version folgt zum Launch, am 19. November. In der Ultimate Edition der PS5-Version von Spider-Man: Miles Morales ist das Remaster des Originals enthalten. Diese Version schlägt mit 79,99 Euro zu Buche. Ein kostenloses Upgrade auf das Remaster für Besitzer des Originals ist nicht vorgesehen.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel. test

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