Splinter Cell Remake ankündigt - Open-World-Befürchtungen fürs Erste zerschlagen

Bei Ubisoft Toronto entsteht das erste Splinter Cell von Grund auf neu. Die Entwicklung hat gerade erst begonnen. Alles, was ihr zum Remake wissen müsst.

Wir warten ja nicht erst seit gestern darauf, dass das passiert, aber jetzt kehrt Sam Fisher nach etlichen Gastauftritten endlich mal in seinem eigenen Spiel zurück - wenngleich vielleicht nicht auf die erstbeste vorstellbare Art.

Oder vielleicht doch? Wer im Laufe der Evolution des Chef-Leistetreters vom Tom-Clancy-Universum immer auch etwas die alten Tage in den Schlagschatten kommunistischer Militäranlagen vermisste, wird sich unter Umständen sogar freuen, dass Ubisoft Sam ein Remake des ersten Splinter Cell ankündigte.

Für Ubisoft scheint das Projekt recht hohe Priorität zu haben, denn es entsteht beim Far-Cry-6-Studio in Toronto. Die Technik stellt die hauseigene Snowdrop-Engine, die seit The Division im Einsatz ist und künftig auch das Avatar- und das Star-Wars-Spiel des französischen Publisher-Riesen befeuern wird. Die beiden hattet ihr nicht etwa vergessen, oder?

Die Ankündigung erfolgte in einem Blogeintrag auf Ubisofts Website und auch in diesem Video zur Geschichte der Reihe wird es nebenbei erwähnt. Spielszenen sind aber noch nicht zu sehen, denn die Entwicklung läuft laut Produzent Matt West gerade erst an:

Wann das Spiel erscheint, ist damit doch recht unklar. Erfahrungsgemäß sind zwei Jahre Entwicklungszeit für so ein Projekt das Minimum, denn an einem Titel, der mittlerweile 19 Jahre auf dem Buckel hat, dürfte es nicht nur technisch einiges zu modernisieren geben. Wenn alles rund läuft, in der Entwicklung könnte es also im Frühling 2024 etwas werden. Wahrscheinlicher ist vermutlich Herbst 2024. UI, klingt nach Zukunft.

Keine Liebe für die Last-Gen?

Was wohl auch bedeutet, dass keine PS4 und Xbox One Version geplant ist. West schreibt explizit von "New-Generation Optik und Gameplay". Ansonsten sind Infos dünn gesät, nur, dass man wieder mit den dynamischen Licht- und Schattenspielereien der Serie rechnen soll, was in diesem Fall aber auch das Mindeste ist.

"Wir versuchen, den Geist der ersten Spiele intakt zu lassen, auf all die Arten, die den frühen Splinter Cells ihre Identität gaben", so West. "Wir bauen es von Grund auf neu, updaten es optisch genauso wie einige der Design-Elemente, für Komfort und um die Erwartungen der Spieler zu genügen. Und es bleibt linear, wie die alten Spiele, es wird keine Open World."

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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