Unser Gaming-Wochenende: Die Rückkehr zu Apple, Outriders, Anivia und Spyro Forever!

Lange Ostern gut genutzt!

Das war mal ein langes Wochenende und deshalb haben wir auch gleich viel mehr gespielt als sonst. Ich habe sogar mal was komplett Neues probiert. Nun, nicht ganz neu, aber es war eine interessante Rückkehr auf eine andere Plattform nach gut einem Jahrzehnt:

Martin: Apple Arcade. Ich habe diese Wundertüte endlich mal am langen Osterwochenende geöffnet und ich muss sagen… Ich finde nicht was ich suche, aber das heißt nicht, dass ich nichts gefunden hätte. Sehen wir vom zu erwartenden Kampf mit meinem ersten iPhone seit dem 4S mal ab, hatte ich jede Menge Spaß mit meinem für den Moment Gratis-Abo. Nicht, dass ich meine anderen Abos wie den Game Pass oder Netflix ausreize, oder überhaupt zur Kenntnis genommen hätte, was Nintendo die letzten Monate in sein Schmalspurpaket legte. Aber egal, eine neue Wundertüte geöffnet, was hätten wir damals für eine solche Flut an fast-gratis-Spielen gegeben.

Crossy Castle, What the Golf, Mini Motorways, mit jedem einzelnen davon hätte ich mich die ganzen Ostern beschäftigen können - vor allem, weil solche Feiertage (oder alle anderen Tage) als pflegender Angehöriger eh keine Zeit für viel lassen. Da blieb dann bestenfalls Zeit zum Installieren von Fantasian und Little Orpheus, die ja beide vor nicht so langer Zeit noch als Triple-A durchgegangen werden. Dann blieb ich aber doch noch bei Sayonara Wild Hearts hängen, das eh schon laaaaange auf der Liste steht und das ich vielleicht für die Switch gekauft habe oder ich nicht, wer weiß sowas heutzutage bei Sale-Shopping schon so genau. Jedenfalls, das ist einfach ein legendäres Teil. Die Mischung aus Killer-Soundtrack, stylischer Grafik und solidem Gameplay verdient einen ganz besonderen Platz in jedem Herzen. Einer der Tests, der damals durchgerutscht ist. Denkt euch das "Herausragend" einfach dazu, jedes Mal, wenn ich dieses einzigartige Game irgendwo erwähne. Und sowas ist halt mit drin in der Apple Arcade. Es war nie einfach neuer Games zu entdecken als heute. Jetzt schaue ich doch mal, was Manifold Garden so ist…

Mehr Tipps zu Apple Arcade Spielen hat Alex für euch.

Melanie: Dieses Wochenende stand wieder "Back to the Roots" auf der To-Do-List. Ganz besinnlich und gemütlich habe ich mich in die Kluft der Beschwörer begeben und einen neuen Champion für mich entdeckt. Die gute Anivia ist in League of Legends eigentlich ein Midlaner… Eigentlich. Als unverbesserlicher Support-Main habe ich sie natürlich zusammen mit meinem Lieblings-ADC - Grüße gehen raus an meinen (Duo-)Partner - auf der Botlane gespielt. Und ich muss sagen es lief beeindruckend gut. Niemand bannt Anivia, niemand rechnet mit Anivia und in der niedrigen Elo ist man von dieser frostigen CC-Maschine oft überfordert. Die klassische Frostvogel-Kombo (riesige Eiskugel-Betäubung ins Gesicht, Mauer um den Fluchtweg zu blockieren und ganz viel Schaden drauf) funktioniert fast genauso stumpf wie die Schadenskette nach einem Lux-Snare. Nur fliegt der verhängnisvolle CC doch deutlich langsamer. Auch wenn Anivia doch eher ein langsamer Champion ist, kann man sie sehr flexibel als Support nutzen. Neben ihrer Crowd-Control glänzte auch die Eismauer mit einigen Rettungsmanövern. So konnte ich Jungler an Ganks hindern oder sogar einen Hook von Leona abbrechen.

anivia
Weil Anivia ohne Skin nicht gerade wie frisch aus dem Ei gepellt aussieht, ziehe ich ihr das Festival Kostüm an

Abgesehen davon war mein langes Osterwochenende eher ruhig. In Legends of Runeterra bin ich mit meinem Drachendeck im Gepäck einen Rang aufgestiegen (Hurra!) und ich habe alte verstaubte Handy-Games auf meinem Smartphone ausgegraben und mich von vielen endgültig verabschiedet - digitaler Frühjahrsputz also. Ansonsten bin ich an sonnigen Tagen im T-Shirt am Fluss spazieren gegangen und habe Biber, Bisamratten und Reiher gesichtet, während ich mich an den winterlichen Tagen in meiner Decke eingerollt und die ersten zwei Staffeln von "Die Brücke" auf Netflix weg-gebinged habe. Aprilwetter eben.

Benjamin: Mein Gaming-Wochenende über Ostern lässt sich im Grunde mit einem Wort zusammenfassen: Outriders. Wenn ich dazu kam, was zu spielen, dann war es das. Und das nicht allein, weil ich es muss - auf die ersten Eindrücke folgt ja noch der Test -, sondern weil es auch Spaß macht! Wie erwähnt ist es kein Ausnahmetitel, gute Unterhaltung erwartet euch hier aber definitiv. Ansonsten kann ich euch empfehlen, einfach mal mit einem Puzzle anzufangen. Sucht euch ein schönes Motiv aus - wir haben uns auf 1.000 Teile eingeschossen - und los geht es. Entspannend und genau das Richtige, wenn das Wetter draußen schlecht ist.

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Markus: Da das Wetter zwar schön, zugleich aber kalt, windig und mit Schnee nicht zum Rausgehen einlud, hat man genügend Zeit, sich dem Zocken zu Widmen - das war zumindest mein Plan fürs verlängerte Wochenende. Ging leider nur teilweise auf, da am Freitagabend plötzlich ein herrenloser PC vor meiner Haustür stand und kurz zuvor die Nachricht "kontaktlose Übergabe, mach mal wieder flott plx plx" von einem Bekannten per WhatsApp einschlug. Naja, Sonntag und Montag reichten ja auch zum Zocken.

Spyro
Auch Jahre später fehlen immer noch ein paar Juwelen.

Neben ein paar Abstechern bei C&C Red Alert, WoW und Remnant hab' ich mir die letzten Tage vor allem noch einmal die ganze Spyro Reignited Trilogy gegönnt. Immerhin munkelt man in der Gerüchteküche, dass im Herbst eventuell, vielleicht, möglicherweise, angeblich, mit Glück ein Spyro 4 erscheinen könnte - Hell Jeah \(´▽`)/ - auf das man im Artbook von Crash Bandicoot 4: It's About Time einen kleinen Hinweis entdeckt hat. Ich hätte übrigens auch nichts dagegen, wenn man die "The Legend of Spyro"-Trilogie überarbeiten würde, die hatte die bessere Story *zwinker, zwinker @ Toys for Bob/Activision*. Wie dem auch sei, die 2018er Remaster-Version hab' ich zwar schon ein paar Mal durch, aber es ist und bleibt einfach ein tolles Spiel… ist eben das Super Mario für Drachenfreunde. Kann man immer wieder spielen. Solltet ihr auch tun, wenn noch nicht geschehen.

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Über den Autor:

Martin Woger

Martin Woger

Chefredakteur

Chefredakteur seit 2011, Gamer seit 1984, Mensch seit 1975, mag PC-Engines und alles sonst, was nicht FIFA oder RTS heißt.

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