Valheim - Tiere zähmen: So haltet ihr Wildschweine und lasst sie sich vermehren

Der erste Schritt zur eigenen Tierfarm.

Das Zähmen von Tieren in Valheim ist eine sehr hilfreiche Mechanik und bringt allerlei Annehmlichkeiten mit sich. Wenn man es richtig anstellt und den Aufwand nicht scheut, der mit dem Einfangen von Tieren verbunden sein kann, ist zum Beispiel der Aufbau einer Wildschweinfarm möglich und die Aufzucht kleiner Frischlinge. Das bedeutet eine stetige Neuversorgung mit Dingen, die Wildschweine nun mal mit sich bringen: Fleisch und Lederreste. Ähnliches ist auch mit Wölfen möglich.

Die Grundlage dafür ist das Zähmen der Tiere. Im folgenden Guide zeigen wir euch, wie ihr das anstellt, welche Schritte nötig sind, wo man sich verhaspeln kann und was dabei zu beachten ist.

Wie lassen sich Wildschweine zähmen?

Werft ihnen Futter hin (einfach mit der Maus aus dem Inventar ziehen und in ihre Richtung werfen) und wartet, bis sie es fressen (was lange dauern kann, besonders wenn sie hin und her irren). Wiederholt das so lange, bis sie gezähmt sind. Das ist die absolut vereinfachte Kurzform und ihr braucht dafür, abgesehen von mehreren Futterladungen, nichts weiter. Anhand des prozentual angegebenen "Zahmheit"-Werts (sichtbar, wenn ihr vor dem Tier steht und es anvisiert) könnt ihr ablesen, wie viel noch fehlt zur dicken Tierfreundschaft.

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Die Inschrift auf diesem Stein deutet es bereits an: Wildschweine lieben Erzeugnisse aus der Erde - Pilze, Beeren, Karotten etwa. Sie sind ein gutes Lockmittel, wenn ihr die Tiere gefügig machen wollt.

Ein bisschen besser funktioniert das Ganze, wenn ihr sie vorher einfangt und räumlich im Zaum haltet. Dafür benötigt ihr die übliche Werkbank und damit einen Umkreis, in dem ihr Objekt errichten und platzieren könnt. Im besten Fall steht die Basis nicht unweit einer Stelle, wo sich üblicherweise Wildschweine herumtreiben. Dort platziert ihr die Bank, öffnet das Baumenü und sucht euch ein paar einfache Holzbegrenzungen.

Die günstigen Skigards, also einfach gehaltene Holzzäune, verbrauchen jeweils nur 1x Holz und reichen für diesen Zweck vollkommen - wenn man es richtig anstellt. Verbindet ein paar davon zu einer Art Zwinger, aber lasst eine Seite geöffnet.

Das sieht dann ungefähr so aus:

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Nun wird es ein wenig trickreich. Lockt ein Wildschwein an und rennt in den offenen Pferch, in den es euch folgt. Sobald das Schwein drin ist, schließt ihr die offene Seite hinter ihm und springt über den Zaun nach draußen. Das Wildschwein ist allerdings noch aggressiv und wird alles unternehmen, um sich aus der Gefangenschaft zu befreien.

(Das Anlocken klappt natürlich auch mit Futter, indem ihr etwa Pilze oder Himbeeren in den offenen Stall werft. Karotten klappen auch hervorragend, besonders wenn man eine Karottenzucht mit regelmäßigem Nachschub sein Eigen nennt.)

Rennt weg, einfach weg von dem Tier. Ihr müsst aus der Aggro-Range des eingesperrten Schweins verschwinden, damit es sich wieder beruhigt und aufhört, den Zaun zu bearbeiten. Die klapprigen Skigards sind zwar nicht sofort Kleinholz und halten einigermaßen was aus, aber irgendwann geben auch sie nach, also sollte das hier einigermaßen rasch über die Bühne gehen.

So weit, so gut. Nun müsst ihr das Schwein besänftigen, und das klappt mit Futter. Hier funktionieren wieder Himbeeren, Pilze oder Karotten. Werft ein paar davon in den Pferch und das Wildschwein macht sich darüber her. Nun braucht es vor allem Zeit, sich zu akklimatisieren. Und immer wieder was zum Fressen.

Wie vermehren sich Wildschweine?

Richtet einen abgesperrten Bereich ein und bringt dort mindestens zwei Wildschweine unter. Dort versorgt ihr sie mit Futter und könnt hin und wieder aufsteigende Herzchensymbole beobachten, die andeuten, dass sich die Tiere wohlfühlen bzw. euch immer mehr zugetan sind. Mit zwei potenziellen Wildschweineltern dauert der Vorgang so lange, wie so etwas nun mal dauert, aber nach einer bestimmten Zeit tauchen Frischlinge auf, also Wildschweinbabys bzw. "Piggys".

Je mehr eure Wildschweinpopulation anwächst, desto ratsamer ist es, das Gelände vor Gefahren zu schützen. Sorgt für entsprechende Sicherheitsmaßnahmen, damit euch fiese Überraschungen nicht die Tour vermasseln können.

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Über den Autor:

Sebastian Thor

Sebastian Thor

Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.

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